Miri im Safari-Fieber: So wird die FrauFrida zum Kleid

SONY DSCHakuna Matata, Ihr Lieben! Ich bin zwar ein “König-der-Löwen-Fan” der ersten Stunde, aber den wilden Kontinent habe ich bislang leider noch nicht betreten. Vielleicht eines Tages… Diesen Sommer habe ich einen leichten Hang zum Leoprint und als ich dieses feine Stöffchen bei meinem Lieblinsstoffdealer (Stoff & Stil) entdeckt habe, war mir klar, dass ich den haben muss. Es ist wieder einmal ganz dünne Viskose, perfekt für heiße Tage (ähm ja, wo sind denn eigentlich hin?), und sehr angenehm zu tragen.

SONY DSCZum Schnitt: Ursprünglich wollte ich mir eine Superbia (wie schon hier und hier) daraus nähen, dann habe ich mich aber spontan entschieden, dass die FrauFrida (kürzlich hier genäht) eigentlich auch ein tolles Kleid wäre. Gedacht, getan. Ich habe den Schnitt einfach knielang verlängert, auf Nummer sicher waren das mal 90 cm ab Unterarm (viel zu lang, habe ich noch zwei mal umgenäht..). Um es etwas figurnäher zu haben, kamen noch zwei seitliche Bindebänder (je 6 x 50 cm) dazu, die ich 16 cm unter dem Unterarm eingenäht habe. So kann man das Kleid vorne oder hinten raffen, eng oder weiter, funktioniert sicher auch mit einem Gürtelchen gut.

SONY DSC TIPPs von Mir(i):
1.) Auch wennn man nur wenig Zeit hat (z.B. während des kindlichen Mittagsschlafs): lieber den Esstisch abwischen vor dem Zuschneiden, es sei denn Ihr wünscht Euch schicke Nutellaflecken auf der Innenseite Eures Kleids.
2.) Webware lieber vor dem Zuschnitt bügeln, vor allem bei so Schnittexperimenten, wie oben beschrieben. Ich habe erst vor dem Nähen gebügelt und musste dann nochmal mit der Schere ran.
3. Nahtzugabe nicht vergessen. Bei der FrauFrida ist sie nicht im Schnitt enthalten. Hab ich in meiner Eile verschusselt und dann gebetet, dass das Kleid trotz Webware noch passt,.. Uff, Glück gehabt!

So – ich muss sagen, I like it! Wenn jetzt noch ein passender Anlass kommt (wo ist denn der Zaunpfahl, damit ich meinem Mann mal damit winken kann), dann würde ich es sehr zufrieden ausführen 🙂

Was sagt Ihr? Die FrauFrida von schnittreif ist super, oder?

Liebste Grüße – ich muss jetzt zum RUMS
Miri

Superbia die zweite: Kleider machen Leute

Dass die Superbia von Erbsünde ein toller Schnitt ist, habe ich ja kürzlich schon hier mehr als deutlich gemacht. Die zahlreichen Varianten lassen jedes Stück wieder ganz neu und anders erscheinen. Für die Hochzeit meiner Cousine fehlte mir noch das passende Kleid. Es sollte luftig, bequem und kindertauglich sein – et voilà!
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Dieses Mal habe ich mich für Jersey (Stoff & Stil) und eine Variante mit Ärmeln entschieden. Das Kleid habe ich etwas länger gehalten und mit (um ehrlich zu sein, weil ich es hasse, Jersey mit der Nähmaschine zu säumen) Wellensaum versehen. Ich finde es passt aber sehr zu dem luftigen Schnitt. Beim nächsten Mal werde ich tatsächlich mal XS nähen, denn vor allem am Oberteil ist es doch ganz schön weit, unten kann man es durch die seitlichen Bindebänder geschickt regulieren – Ilka von Erbsünde empfiehlt bei Jersey auch eine Nummer kleiner zu nähen, aber ich habe mich nicht getraut – XS, ich, hallo? Danke Ilka, dass schmeichelt der Seele doch sehr 🙂

Und was meint Ihr? Hochzeitstauglich? Ich bin happy damit. Mein Afterbabybody ist leider noch nicht wieder der Alte und so kann ich das wenigstens ansatzweise kaschieren…

Liebste Grüße
Miri

PS: Und jetzt ab zum Creadienstag!