Gepunktet: Superbia als Maxikleid

Seitdem ich den Schnitt neulich wieder genäht habe, ging mir durch den Kopf, die Superbia als Maxikleid zu nähen – inspiriert von einem neuen Kleiderschnitt (den man zur Zeit überall sieht). Es hat sicher nicht ausschließlich mit meinen schwäbischen Wurzeln – sondern vielmehr mit gesundem Menschenverstand – zu tun, dass ich lieber mit mit ein paar Handgriffen aus einem vorhandenen Schnitt, etwas anderes und Individuelles mache, als immer jeden Trendschnitt zu nähen. Monika hat sich dazu kürzlich ganz spannend geäußert.

In diesem Fall habe ich die Superbia auf Taillenhöhe gekürzt, und unten einen leicht ausgestellten Rock angefügt. In der Taille (dass ich die bei mir betonen muss habe ich ja mittlerweile verstanden) habe ich ein 6 cm breites Bündchen eingesetzt. Bei einer Wiederholung würde ich das Bündchen glaube ich doppelt nehmen, das macht den Sitz noch besser. Ich war etwas schüchtern mit der Länge und habe beim Shooten festgestellt, dass ich da ruhig noch 2-3 cm kürzen kann. Die Träger habe ich dieses Mal ohne Schleife genäht, sonder einfach in der richtigen Länge verknotet und in der Raffung auf der Halsrückseite versteckt.

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Der Stoff ist perfekt für ein langes Kleid. Der Jersey ist ganz leicht, fließend und dünn und einfach wunderwunderschön. Die großen Punkte sind graublau. Ich hoffe ganz arg, dass da noch andere Farbkombinationen folgen werden…

Ob ich das Kleid für einen Mädelsabend morgen anziehen kann oder ist das eher für tagsüber bzw. Strand? Es sind über 37 Grad angesagt…

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Superbia (Erbsünde)
Stoff Big Dots (ab Samstag bei Lillestoff erhältlich)

FrauJulie als Maxikleid in Polly-türkis

Es wird heiß diese Woche in Süddeutschland, weit über 30 Grad und nur Sonnenschein – soll heißen, diese Woche geht es hier sommerlich und luftig zu! Den Anfang macht ein Maxikleid in türkis. Dafür habe ich FrauJulie von fritzi & schnittreif (hier im original gezeigt) um einiges verlängert und den Tunnelzug statt auf Taille direkt unter der Brust genäht.

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Ich bin nicht ganz zufrieden, für den Schnitt hätte sich ein dunklerer Stoff besser geeignet – Stichwort vorteilerhaft und so. Dennoch trage ich es sehr gerne. Die weiten Armausschnitte und der lange Rock sind bei Hitze einfach sehr angenehm zu tragen und begleiten mich ins Freibad genauso wie auf den Wochenmarkt.

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Morgen geht es hochsommerlich weiter mit einem Oberteil in blau.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt Creadienstag
Schnitt FrauJulie (fritzi & schnittreif)
Stoff Polly und Uni braun (Lillestoff)

Upcycling DIY: Stylisher Maxirock aus altem Kleid

SONY DSCSpätestens seit letztem Sommer liiiebe ich Maxiröcke und Walle-Walle-Kleider: Bei Hitze weht immer ein kleiner Wind um die Beine, wenn man viel auf dem Boden sitzt, muss man sich keine Gedanken machen, ob etwas “herausblitzt” und sie sehen einfach toll aus. Problem: Vergangenen Sommer war ich schwanger, sprich alle meine Kleider sind am Bauch ziemlich ausgeweitet und ganz schön unförmig… Kurz bevor ich die Teile in die Sammlung gegeben wollte, kam mir die zündende Idee: Upcycling! Jetzt bin ich sooo glücklich mit meinen neuen Röcken!! Vielleicht habt Ihr ja auch alte Kleider oder zu heiß gewaschene bzw. zu kurze Röcke? Falls wider Erwarten nicht: Dass nächste Tutorial zum Thema Maxirock & Maxikleid ist bereits in Planung!

LOS GEHT’S: In drei Schritten zum Maxirock

1. Länge von Fuß bis Taille messen und Kleid entsprechend – abzüglich gewünschter Bündchenbreite – abschneiden (bei mir 100-10 = 90 cm)
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2. Mit passendem Bündchen oder festem Jersey direkt am Körper die richtige Länge bestimmen (bei mir 75 cm) und ein Rechteck in besagter Länge und Höhe (mindestens 20 cm) ausschneiden. Kurze Kanten rechts auf rechts zum Schlauch nähen. Wenden. In der Mitte falten, mit Abschlusskante unten und offener Seite oben.
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3. Schlauch über den Rock stülpen, Kantennaht hinten platzieren und die drei Lagen rechts auf rechts zusammen nähen. Das Bündchen muss dabei stark gedenht werden. Sollte der Rock sehr viel weiter als das Bündchen sein, am besten vorab ein paar Falten legen, das verliert sich im Ergebnis.
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4. anziehen und wohlfühlen!

Das ist kein Hexenwerk und auch nicht die neuste Sache der Welt, aber wie immer zählt es, die Idee dazu zu haben und den Gedanken wollte ich einfach mit Euch teilen. Schließlich bin ich nicht die einzige mit alten Umstandssachen im Schrank, ODER? Mit den Stoffresten vom Oberteil kann man übrigens prima mein 5-Minuten-Haarband machen!

Happy sewing & liebste Grüße & ab damit zum RUMS
Miri

PS: Die liebe Blanca von kleine kleinigkeiten hat mich eingeladen, auf ihrem Blog einen Gastbeitrag zu schreiben. Dieser hier erscheint demnächst auch bei ihr. Schaut doch mal vorbei, ich bin immer ganz verzückt von ihren Ideen!