Abstract als Basic-Wickelkleid

Dieses Kleidchen ist schon seit Wochen im Einsatz und hat mich nicht nur auf Mallorca begleitet (Instagrammer erinnern sich vielleicht an das Eisfiasko?!) sondern auch auf verschiedene Sommerfeste in den letzten Wochen! Jetzt ist der Heidelbeer-Lakritz-Vanille-Rapport von Mia Maigrün endlich bald zu haben – also um genau zu sein ab Samstag!

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Wenn man nur 1 Stunde Zeit hat, bevor es ans Packen geht und man aber UNbedingt noch ein Kleid nähen möchte, dann wählt man die sichere Bank. In meinem Fall das Basic-Wickekleid von kibadoo. Genäht als Fake-Version mit den üblichen Anpassungen (z.B. hier beschrieben).

Schaut bloß nicht zu genau auf die Falten, denn die sind nach einer langen (3 Minuten, hüstel) Autofahrt einfach nicht vermeidbar… In jedem Fall war ich begeistert, dass ich so passende Schuhe im Schrank gefunden habe. Wann auch immer die hier eingezogen sind, da war ich wohl im Rausch 🙂

Habt einen schönen sonnigen Tag!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt HOT
Schnitt Basic-Wickelkleid (kibadoo)
Stoff Abstract (ab 6.8. bei Lillestoff)

Freebook-Tip: Sommerpiqué meets Kimono Tee

Zum Schnitt verliere ich nicht viele Worte heute – bewährt, oftmals genäht und das Patentrezept für ein Lieblingsteil: das Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark. Ein Patentrezept war mir in diesem Fall extrem wichtig. Denn das senfgelbe Stöffchen ist einfach ein TRAUM! Da muss das Ergebnis gut sein, sonst ist Polen offen – und das meine ich metaphorisch. Den Sommerpiqué gibt es in diversen Farben und er hat eine wirklich tolle Qualität: dünn, fließend, trotzdem fest und eben die besondere Struktur. Einmal in allen Farben bitte hierher, danke!

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Kombiniert habe ich es mit dem letzten Rest des mindestens genausoschönen Batist von Atelier Brunette, den ihr von meinem Marigold Dress kennt. Da das Kimono Tee grundsätzlich luftig sitzt und der Ausschnitt weit genug ist, kann man bedenkenlos einen Teil des Schnittes aus Webware nähen. Gibt dem Ganzen nochmal einen besonderen Touch und die gelben Sprenkel im Batist haben exakt denselben Farbton wie der Piqué.

Genug für heute – habt einen wunderschönen Tag und liebste Grüße
Miri

Verlinkt HOT
Schnitt Kirsten Kimono Tee (Freebook via Maria Denmark)
Stoff Sommerpiqué senf (Lillestoff)

MissionUnderCover: Baby Lock Coverstitch

Es ist soweit, die #missionundercover neigt sich dem Ende zu und ich bin mit meinem Post heute quasi im Zieleinlauf 🙂 Der Vorteil als Organisatorin einer solchen Aktion liegt natürlich eindeutig darin, dass man die Reihenfolge der Testmaschinen festlegen kann. Mir war es wichtig, die Baby Lock Coverstitch (kurz BLCS), unangefochtene Königin unter den Covermaschinen, empfohlen aus allen Richtungen, the one and only, ganz am Schluss zu testen. Sollte sie wirklich all das sein, so wollte ich allen Maschinen vorher eine reelle Chance geben. Denn blind soooo viel Geld auszugeben, das ist definitiv nicht das, was eine gebürtige Stuttgarterin macht! Und wenn Ihr bis ganz ans Ende lest, dann erfahrt Ihr auch, für welche Maschine ich mich letzendlich entschieden habe.

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BABY LOCK COVERSTITCH

Preis 1.319 Euro

Gesamteindruck Der erste Eindruck ist natürlich “wow”! Wenn dann plötzlich der Rockstar im eigenen Nähzimmer steht, verblasst auf einmal alles andere. Die Maschine ist sehr kompakt, von der Form her ganz anders als die anderen getesteten Maschinen. Die Verarbeitung ist wie erwartet tadellos. Der kleine Durchlass macht mich etwas nervös. Und die Maschine hat keinen Freiarm.

Handhabung Das Einfädeln ist dank der Jet-Air-Funktion (per Luftdruck) schnell erledigt. Die Fadenführung bei den Oberfäden ist klar nachvollziehbar. Da überlegt man auch keine Sekunde und wechselt die Farben des Garns nach Lust und Laune. So muss das sein! Irgendwie ist der Blickwinkel auf den Nähtisch für mich besser als bei den anderen Maschinen, ich sehe mehr vom Werkstück, was ich als sehr angenehm empfinde. Der Transporteur zieht sehr sehr regelmäßig und die Nähte sind schnurgerade. Die Geschwindigkeit über das Pedal lässt sich im ungeübten Zustand nur im Turbo regeln, im Laufe der Testphase wird es aber besser dosierbar. Absolut toll finde ich, dass die Maschine ketteln kann – eine absolute Besonderheit unter den Coverlocks. Das bedeutet, man kann nach der Naht, einfach wie bei der Ovi ein paar Raupen nähen und dann abschneiden. Dadurch hat man keinen zusätzlichen Zug auf der Naht. Perfekt.

Stichbild Was soll ich sagen? Meine ersten Nähte waren nix! Nur Fehlstiche! Ich bin komplett verzweifelt und habe sofort Hilfe gesucht in unserer Test-Whats-App-Gruppe 🙂 Nochmal Einfädeln brachte es und dann fiel mir kurz darauf auch auf, woran es lag: Wenn der Unterfaden wie auf dem Bild links verläuft, dann gibt es Fehlstiche. Also immer kontrollieren vor der Naht, ob der Faden nicht runtergerutscht ist. Dann ist alles super!

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Die Nähte sind einfach der Hammer und meiner Meinung nach auch schöner und regelmäßiger als z.B. die der Janome. Über eine doppelte Ovinaht kommt sie ohne Probleme, da braucht es (zumindest bei Jersey) auch keine Hebamme. Der Hardcoretest war dann eine doppelte Ovinaht aus dickem Fleece. Die Maschine schafft es. Aber nur, wenn man am dicksten Punkt entweder manuell oder mit einer Hebamme unterstützt. Wenn man an diesen Stellen zu schnell näht, dann bricht bzw. verbiegt entweder die Nadel oder die Maschine kommt aus dem Tritt und es folgen Fehlstiche. Bei der BLCS ist mir die Markierung auf dem Füßchen sehr positiv aufgefallen, auch wenn die anderen Maschinen das teilweise auch hatten. Auf jeden Fall gelingt es mir mit dieser Maschine zum ersten Mal, z.B. bei einem Saum, dass die Nähte beim Umrunden direkt aufeinander treffen.

Lautstärke Absolut in Ordnung, aber nicht so leise wie die Janome.

Zubehör Pinsel, Schraubenzieher & Co. Standard also.

Fazit Ich war der BLCS gegenüber schon ziemlich kritisch eingestellt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ich mit diesem Mini-Durchlass etwas hinbekommen solle. ABER diesbezüglich muss ich wirklich sagen, unbegründet! Erst dachte ich, ich müsse alles vor dem Zusammennähen covern, könnte nicht wirklich spontan oder gar nachträglich verzieren. Mit jedem Teststück wurde ich dann mutiger und schließlich wagte ich mich dann an eine bereits fertige Rosen- Bethouia (zeige ich nächste Woche im Ganzen) und es gelang mir relativ unkompliziert, die Raglannähte, das Ausschnitt- und die Armbündchen zu covern. Zugegeben, man muss etwas schieben und dehnen, aber es geht! Hardcoretest war dann wieder mit dem dicken Fleeceteil (zeige ich auch nächste Woche), das ich ebenfalls im bereits zusammengenähten Zustand gecovert habe, selbst an den Schulternähten hat das geklappt.

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Ich bin nach dem Test sehr sehr euphorisch gewesen und irgendwie total verknallt. Dennoch: Die Maschine hat einen stolzen Preis. Auch wenn ich mich mit ihr gleich so wohl gefühlt habe, ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht! Schlussendlich hat aber das Gefühl gesiegt! Und auch bei mir ist es die Baby Lock Coverstitch geworden. Auf Platz 2 ist für mich die Janome, dann die Baby Lock Success C4 und Schlusslicht ist die Merrylock. Warum? Ich nähe wirklich viel, das weiß ich mittlerweile und möchte daher keinen Kompromiss machen. Den habe ich z.B. bei meiner Ovi gemacht und jetzt plane ich schon den “Austausch”. Die Maschine soll wirklich all meine Bedürfnisse stillen können, es muss Spaß machen. Jet-Air-Einfädelung müsste es gar nicht sein, aber allein, dass auch die Oberfäden schnell eingefädelt sind, macht die Maschine attraktiv. Das Stichbild ist “bestechend” und dass der kleine Durchlass kein Hindernis ist, hat für mich dann schlussendlich den Ausschlag gegeben. ABER: Covern ist Übungssache! Und ich muss noch viel üben! Mit der BLCS treffe ich zwar die Nähte super, aber mit jedem Stück lerne ich etwas Neues dazu. Ich bin total im Glück, mein Traum einer eigenen Coverlock ist nun wahr geworden! Ganz bestimmt gehöre ich nicht zur “Covernähtealloverfraktion”. Es ist aber eine reine Wohltat, ein Shirt mit einer dehnbaren Doppelnaht zu säumen, fertig in 5 min, stabil und schön. So muss das sein.

So, ich komme jetzt zum Ende! Liebe Leser und liebe Mitstreiterinnen! Dass aus einer spontanen Idee eine solche Aktion werden würde, wer hätte das gedacht im Januar. Ich bin so happy, Euch alle auf diese Weise (noch) näher kennengelernt zu haben und dass wir hier den Nerv von Euch allen getroffen haben. Danke dafür! Und – auch wenn sie es größtenteils nicht lesen – möchte ich mich bei meiner Familie und bei meinen Freunden bedanken, die sich rund um Weihnachten und meinen Geburtstag sehr spendabel gezeigt haben, als ich vom Wunsch einer weiteren Maschine berichtete. Merci!

Morgen geht es weiter bei Veronika. Alle Coverlockmaschinen für diese Testreihe wurden uns zur Verfügung gestellt von der Nähwelt Flach.

Liebste Grüße
Miri

PS: Hier geht es zur Gesamtübersicht der #missionundercover.

Verlinkt Freutag

Lieblingsshirt meets #missionundercover

Es geht looos! Nachdem wir den ganzen Februar über getestet, gestöhnt, gejubelt, gestaunt, gehofft und gebangt haben, ist es nun so weit: Am Montag startet die #missionundercover! Änni (aennisews), Danie (prülla), Doro (prinzenreich), Johy (johysbuntewelt), Veronika (Tag für Ideen) und ich durften – auf der Suche nach Mrs. Right – vier Coverlockmaschinen testen. Die Nähwelt Flach hat uns für diese Aktion freundlicherweise folgende vier Modelle zur Verfügung gestellt: Merrylock, Baby Lock SC C4, Janome Cover Pro 1000 CPX und die Baby Lock Cover Stitch. Den ganzen März über wird jeden Tag eine andere von uns über ihre Erfahrungen mit den Maschinen berichten, vielleicht auch Werke zeigen. Los geht es am Montag bei Veronika. Eine Übersicht zur ganzen #missionundercover findet Ihr dann ab Montag im Reiter oben.

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Lasst Euch eins gesagt sein: Wir sind alle mit einem ganz klaren Favoriten in diese Testreihe gegangen und es ist sehr sehr spannend gewesen zu erkennen, dass jeder anders mit den verschiedenen Maschinen zurecht kommt. Wir haben unsere Erfahrungen untereinander ausgetauscht und uns Tipps gegeben und so ein Test über einen längeren Zeitraum ist schon etwas ganz anderes, als mal kurz im Laden “anzunähen”. Bei manchen Maschinen war das Urteil recht schnell klar, aber das Spannende an unserer Testreihe ist einfach, dass wir jeweils ein und dieselbe Maschine hatten und alles dadurch viel vergleichbarer wird.

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Noch kurz zu meinem Pulli: Ein absolutes Lieblingsstück! Eine Bethouia (nach dem Freebook von Elle Puls) aus Sweat, mit Rollsäumen und einem Aufdruck, dem ich glaube ich nichts hinzufügen muss 🙂 Gecovert habe ich diese Nähte mit der Janome. Mein Testbericht dazu folgt in der kommenden Woche.

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Wir freuen uns alle sehr auf Eure Kommentare, Fragen und Gedanken rund um unsere Aktion!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS, Nähfrosch, Lieblingsstück4me
Stoff Sommersweat (Stoff + Stil)
Schnitt Bethouia (Elle Puls)

SecretValentineExchange or Every girl needs a reversible bag

Der Valentinstag ist hier ein Tag durchschnittlicher als jeder andere. Das ist auch ok, viel lieber sind mir spontane Liebesschwüre und -beweise (wobei wir da die Bedeutung von spontan nochmal genauer definieren sollten…). Dennoch habe ich mit großer Freude am “Secret Valentine Exchange” von Ute und Sanae teilgenommen. Einfach mal wieder ein Beweis, wie herzlich und “persönlich” die Bloggerwelt doch sein kann.

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Überraschen durfte ich die süße Rita aus Madrid, von der ich wusste, dass sie gerne “mint” mag und auf Streifen steht. Und was braucht eine Großstadtmama immer: eine geräumige Tasche, genau! Also wurde einmal mehr mein Lieblingstaschenfreebook bemüht (ich verschenke es so gerne, hier und hier auch für mich genäht) und fester Canvas, schwarzer Denim als unempfindlicher Boden mit wunderschönem Baumwollstoff aus dem Fundus kombiniert. Als besonderen Clou habe ich außen drei Kreise aus dem Futterstoff appliziert – jedoch mit einem Dreifachstich, so dass die Schnittkanten mit der Zeit leicht ausfransen werden. Gewollt versteht sich.

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Ich schenke wahnsinnig gerne und sehe dann zu, wie sich der/die Beschenkte freut. Dieser Aspekt fehlt bei der Aktion natürlich, aber durch den “geheimen” Schaffensprozess kommt dafür ein gewisser Nervenkitzel dazu. Was für eine Aufregung, wenn man dann selbst sein Geschenk aus dem Briefkasten zieht! Und ich habe wirklich ein wunderwunderschönes Geschenk von der liebenswürdigen Maria bekommen! Dunkelblauer Denim in Kombination mit den geometrischen Formen und den handgestickten Details…. I love it! Und als ob das nicht genug wäre, hat Maria aus UK noch selbstgemachtes Schrägband und herrliche Webware dazu gepackt. Danke, danke, danke!

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Eine wundervolle Aktion – toll, dass ich dabei sein durfte!
Rita and Maria: Thank you so much for taking part and being my #2015sve! What a special experience!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt Creadienstag, Nähfrosch, Taschen und Täschchen
Stoff gestreifter Canvas (Ikea), bunte Baumwolle (Fundus)
Schnitt Freebook Reversible Bag (Lula Louise)

Frühling im Schnee: Paisley Stars meet Else

Kürzlich führte uns der Sonntagsausflug mal wieder ins Siebenmühlental zur Eselsmühle. Wir wohnen am Stadtrand Stuttgarts und es ist ein Katzensprung. Einfach wunderschön da und immer eine “Reise” wert. Mit Tieren, feinem Essen und kleinem Hofladen. Genau die richtige Umgebung, für ein frühlingshaftes Shooting – hätte es nicht am Morgen angefangen, die dicksten Schneeflocken seit langem zu schneien.

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Die Ponys (und auch die Kinder, die gegenüber auf dem Schlittenhügel aktiv waren) staunten also nicht schlecht, als ich wagemutig (mit seeeehr viel autosuggestiver Überzeugungskraft) den Daunenmantel auszog und mit Rumgehampel, äh Posing, anfing. Was ich heute zeige? Es ist eine Else! Mal wieder 🙂 Geplant war eigentlich eine Longshirtvariante. Nach einem fiesen Magendarmvirus war meine reguläre Größe allerdings einfach zu groß. Was tun? Zündende Idee: Gummiband unter der Brust einnähen, um die überschüssige “Nachthemdweite” zu nehmen. Ich muss sagen, die Idee war gar nicht sooo schlecht. Zum geblümten Jersey in pink passt diese kleine Spielerei ganz gut und dadurch sitzt alles am richtigen Platz.

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Genäht habe ich eine Version mit U-Boot-Ausschnitt und schmalem Rock. Alle Säume und Bündchen sind mit Belegen versäubert und mit Covernähten festgesteppt. Catrin hat das neulich hier auch ganz anschaulich erklärt. Ich hoffe so sehr, dass es bald wärmer wird! Meine Frühlingsgarderobe wächst von Woche zu Woche und ich will sie endlich auch tragen.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt Creadienstag
Stoff Paisley Stars (neu bei Lillestoff)
Schnitt Else (Schneidernmeistern)

Lou Box Top: Luftig, leicht und bunt

Als ich letzte Woche ein Stückchen Stoff im Briefkasten fand, war ich den (Freuden-)Tränen nah. Pakete oder braune Umschläge lassen mein Herz ja immer hüpfen (könnte ja was für mich drin sein 🙂 ). In diesem Fall hatte ich aber nichts bestellt, sondern die liebe Ute schickte mir einen “Stoffgruß” aus der Hauptstadt, einfach so, weil ich denselben auf Instagram bewundert hatte. Das sind so Momente im Leben, die ich liebe. Unverhofft, ohne Hintergrund, einfach so. Längst ist diese Nähgemeinschaft unter Bloggern und Gast-Bloggern viel mehr geworden als ein virtuelles Erlebnis. Wenn man sich dann im realen Leben gegenübersteht und es “passt” einfach – ein glückseliges Gefühl. Ihr kennt das sicher.

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Für das kleine Stück japanische Webware hatte ich sofort eine Idee: Kombiniert mit dem herrlichen vanillefarbenen Flamé habe ich mein nunmehr drittes Lou Box Top genäht (die anderen beiden bin ich Euch noch schuldig). Ein einfacher, schlichter Schnitt, der mit unterschiedlichen Ausschnitten und Saumvarianten daher kommt und für Webware sowie Jersey gedacht ist. Zwei Schnitteile, fertig.

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SONY DSCIn diesem Fall oberhalb der Brust geteilt und Teilungsnaht abgesteppt, den Ausschnitt mit Beleg verarbeitet und den Saum unten roh gelassen (in der Hoffnung, dass er sich nach der nächsten Wäsche noch etwas mehr rollt).

Und die Moral von der Geschicht: Schmeiß weg auch den kleinsten Stofffetzen nicht!

Liebste Grüße & einen dicken Kuss an Ute
Miri

Verlinkt MeMadeMittwoch
Stoff Nosh Flamé Jersey (Stoffbüro)
Schnitt Lou Box Top (SewDIY)

Mary mit Schößchen aus grauem Sweat

Aller guter Dinge sind drei: Und nachdem ich Mary als Skaterdress und als Kinderversion gezeigt habe, ist heute die “Ur-Mary” dran – die Version mit Schößchen. Als ich diese zum ersten Mal im Probenähen gesehen habe, war ich begeistert. Krux daran war, dass es eine Dame in XS präsentierte… Tja und die weise ich nun wirklich nicht auf *hüstel*

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Aus dem Nähkästchen geplaudert – wir sind ja unter uns – hat man mir in der ersten Schwangerschaft (ich fürchte es war als Kompliment gemeint) begeistert erklärt, dass ich, obacht!, “gebärfreudige” Hüften hätte! Autsch, oder? Mir bleibt also nichts anderes übrig, Euch diese Mary mit witzigen Posen zu präsentieren, denn als “sexy” oder “verrucht” (so fühlen sich wohl manche in diesem Schnitt…), empfinde ich mich in dem Teil nicht im Geringsten, eher eben als Sanduhr, Birne oder Vollweib…

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Gut, dass der Schnitt noch zwei Kleidvarianten bereithält, die wirklich klasse sind! Kurz noch zum Stoff: Ein Sweat von Stoff & Stil. Kaum zu sehen sind die mit feinen Nieten abgesetzten Blockstreifen, so dass es in live einen Schimmereffekt hat.

SONY DSCMal sehen, was aus dieser Mary wird. Guido wäre nicht begeistert, da bin ich mir sicher. Meint Ihr es hilft, wenn ich das Schößchen schmaler mache? Ihr dürft heute ausdrücklich ehrlich sein!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS, OutNow

Little Mary + Plotterfreebie = Großartig

Nachdem ich Euch letzte Woche die Mary in groß gezeigt habe, folgt nun die Kindervariante. Die Little Mary von Schnittgeflüster gibts wie hier mit kurzem Schößchen, alternativ mit längerem Tellerrock.

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Da die Grinsekatze zur Zeit superaktiv ist, ziehe ich ihr supergerne Leggins und Longshirts oder Minikleidchen an, da sie so am mobilsten ist. Die Schößchenvariante ist somit genau richtig. Aus dem letzten Jahr hatte ich noch genug von dem herrlichen Vintagesweat übrig und habe als Kontrast altrosa Bündchen genommen. Den Saum habe ich mit dem Dreifachzickzack-Stich verziert. Ein bißchen rosa darf es zu grau-weiß schon ab und an mal sein – zumindest für das Kind 🙂

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Und obendrauf dann ein Sahneschnittchen: Die “Cool Shoes” von Mamahoch2 als zweifarbigen Plot. Gibt es seit Sonntag als Freebie hier. Perfect Match, oder? Ich gebe zu, das zweifarbie Plotten muss ich noch üben. Learning hier: Nicht zwei unterschiedliche Folienhersteller kombinieren, da sich die Folien beim Aufbügeln in unterschiedlicher Art zusammengezogen haben und dann nicht mehr gleich groß waren… Übung macht ja den Meister.

Am Donnerstag gibt es dann die nächste und letzte Mary – aller guten Dinge sind drei.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt ber Creadienstag, Kiddikram, Nähfrosch, Outnow

Mary als schwingendes Strickkleid

Dieser braun-melierte Strick (von hier) liegt schon seit einem halben Jahr in meinem Stoffregal und hat auf den perfekten Kleiderschnitt dafür gewartet. Da der Stoff in natura wirklich toll ist (auf den Fotos kommt er ziemlich öde rüber), habe ich mir einen recht schlichten Schnitt dafür gewünscht. Et voilà: Die Mary als Kleid mit der schmalen Rockvariante hat sich als solcher erwiesen.

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Als Kleid oder Oberteil mit Schößchen ist der neue Grundschnitt von Schnittgeflüster gedacht, hält aber noch drei Kleidvarianten bereit. Das schmale Oberteil mit schönem runden Ausschnitt in Kombination mit dem schwingenden Rock finde ich wirklich gelungen, erinnert an ein Skaterdress aus den 90ern und ich fühle mich wohl, mag es, wenn es so schön schwingt beim Gehen 🙂 Im Sommer stelle ich mir den Schnitt toll vor, oben aus Jersey und unten Viskose oder so…

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Auf Instagram habe ich ja schon mein neues Zubehör, den Obertransporteur für meine Nähmaschine, gelobt und die ein oder andere damit angesteckt. Und ich kann es echt allen, die keinen eingebauten, oder bereits einen haben, ans Herz legen, die Euros (in meinem Fall lächerliche 20 Euro) zu investieren!! Ihr werdet Eure Nähmaschine nicht wiedererkennen! Habe ich vor ein paar Monaten noch geklagt über die Schwierigkeiten beim Absteppen von Jersey (der sich unschön zusammenzog und/oder Wellen schlug), bin ich mittlerweile selbst bei diesem flutschigen Strick so weit, dass ich den Ausschnitt mir nichts dir nichts eingefasst habe und den Saum problemlos absteppen konnte. Das hat beim Nähen richtig Glücksgefühle ausgelöst, hach…

Aus dem übrigen Strick habe ich noch einen fetten Loop gemacht, den ich gerade ständig trage, so kuschlig wie er ist. Übrigens: Im Laufe des Probenähens wurden die Ärmel noch angepasst. Bei meiner Version hier, sind sie unter der Achsel noch nicht perfekt. Das muss ich, nach dem Sichten der Bilder, jetzt doch wirklich noch ändern.

Habt alle einen feinen Donnerstag!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS, OutNow