Herbst mit Else, Faiva und Traedguld

Habe ich jemals erwähnt, dass ich kein Glitzermädchen bin? Ähm sicherlich. Vergesst das für heute! Dieser Stoff ist einfach sooooo schön, da nehme ich das Glitzergedöns gerne in Kauf, mehr noch, ich heiße es willkommen in unserem Haus, auf allen Polstermöbeln, Kleidern und selbst dem Besprechungszimmer im Büro. Lasst es glitzern! Es ist bald Weihnachten, der Stoff ist ein fester graugrundiger Jersey mit braunen Dots und Baummuster – geht es bitte noch schöner?? Wohl kaum.

Das Ding bei so schönen Stoffen ist, dass man einfach alles richtig machen sollte. Am besten keine Experimente, denn dazu ist dieser Stoff einfach zu schade. Ja, ich weiß, dass ich gerade oft Else nähe. Ich finde, das ist (für mich zumindest) einfach der ideale Schnitt für Muster wie diese. Falten, Stückelung etc. passt da nicht, solche Prints benötigen einfach Fläche, um voll wirken zu können. Else nähe ich weiterhin als Mix in 36 oben und 40 unten und hinten einer geteilten Rückseite, anstatt Abnäher wegen dem Hohlkreuz. Wie beim letzten Mal habe ich etwas längere Bündchen gewählt und dazu passend auch den Ausschnitt damit versehen.

Ideal zum Kleid passt auch mein neues Universaljäckchen Faiva. Ein Schnitt, der in zig Varianten getragen werden kann. Funktioniert auch super mit Babybauch oder Baby im Tuch. Dani von Schnittgeflüster zeigt auf ihrer Seite zig Möglichkeiten. Ich ziehe jedoch – gerade zum Kleid – die offene und die Wickelvariante vor.

Heute zeige ich Euch wirklich viiiieele Bilder. Aber ich bin so begeistert von der wunderschönen Kulisse. Das ist zwar direkt vor unserer Haustür und somit nichts Neues für mich, aber das Arrangement aus Nebel, Herbstwald und Stoff fand ich einfach bezaubernd… Achja, das Tutorial zur Frisur gibt es übrigens hier.

Liebste Grüße und einen schönen Donnerstag
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Else (Schneidernmeistern) / Faiva (Schnittgeflüster)
Stoff Traedguld & Bündchen (Lillestoff) / Viskosejersey braun (Stoffmarkt)

RUMS mit Frau Fannie und Free

Ich habe eine Mission für mich und mir fest vorgenommen, mich auch daran zu halten: nur noch in Ausnahmefällen um Mitternacht zu rumsen! Einerseits macht es einen Heidenspaß diese irre Aufregung um 23.59 Uhr, wenn man im Sekundentakt auf F5 drückt und darauf wartet, dass sich endlich die Seite aufbaut und verlinkt werden kann. Aber irgendwie bricht dann just in dieser alles entscheidenden Sekunde unser WLAN zusammen, ein Kind schreit oder oder oder und ich bin dann so genervt, weil ich es wieder nicht an die Spitze geschafft habe, und bin plötzlich so fit, dass ich bis mindestens 1 Uhr nicht einschlafe. Und das sind schlechte Voraussetzungen, wenn der Wecker um 5.30 Uhr klingelt…

Von daher – man wird ja auch nicht jünger und Job plus Kids sind jetzt auch nicht grad UNermüdend, sprich, ich schlafe schonmal gerne mal um zehn Uhr ein – versuche ich das jetzt für mich. Da klopfen sich andere ja eh an den Kopf, kann auch keiner verstehen, der nicht selbst in diesem Zirkus auftritt 🙂

Aber nun mal zu wichtigeren Dingen: meinem neuen Shirt aus wunderherrlichem Stoff. Hierbei handelt es sich um eine verkürzte Frau Fannie, ohne Taschen und Teilung vorne, eine Größer kleiner genäht. Den tollen grau-melierten Print wollte ich durch die starken Schwarz-Akzente an Ärmeln und Seite noch besser zur Geltung bringen. DIeses Mal war ich richtig faul und habe sämtliche Säume ohne Belege versehen, sondern einfach nur umgeschlagen und mit der Cover von links abgesteppt.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt noch ein bißchen auf der Couch ausstrecken und dann morgen ganz entspannt die Nummer 125 beim RUMS sein – whatever.

Habt einen tollen Donnerstag! Und vielleicht fühlt sich die ein oder andere ja angesprochen?

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt
RUMS
Schnitt Frau Fannie (schnittreif&fritzi)
Stoff Free melange (Lillestoff)

Oh ja! Else + ME = ich

Eine ganz einfache Rechnung: Man nehme eine Else, vermische sie mit einem grafischen Muster, schwarz und grau et voilà, heraus kommt eine glückliche Miri 🙂 Wie schon kürzlich habe ich die Schneidernmeisterns Else etwas angepasst (mehr dazu hier), genäht in der schmalen Version und mit U-Boot.

Als ich den Stoff zum ersten Mal sah, war ich gleich Feuer und Flamme und hatte direkt mehrere Ideen im Kopf. Glücklicherweise habe ich beim Lillestoff Festival noch anderthalb Meter ergattert und ihn dann wie einen Schatz nach Hause getragen. Just diesen Stoff hatte ich nämlich nicht zum Probenähen erhalten. Murphey’s Law würde ich (mal wieder) annehmen… Der Stoff kommt aber noch einmal, im November meine ich.

Die Ärmel sind mit extralangen schwarzen Bündchen aus Jersey versehen. Das mag ich total gerne und gerade beim Arbeiten, wenn ich nachdenke, kuschel ich mich da immer gerne rein. Beim Bildermachen hätte ich mich wieder wegschmeißen können. Zum einen habe ich mit der Kamera gekämpft (die vom Photoworkshop noch komplett verstellt war), zum anderen mit den zwei Zwergen, die auf jedes zweite Bild gehüpft sind. Daher gibt es keine großartigen Detailbilder, die musste ich leider konfiszieren. Dafür lasse ich Euch ein Bild der neuen Herbstgarnituren der Beiden da.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt MeMadeMittwoch (hier gibt es heute wieder jede Menge tolle selbstgenähte Kleidung)
Schnitt Else (Schneidernmeistern)
Stoff Me (Lillestoff)

Wickelkleid aus Grand Marrakesch

“Das hast aber noch nicht auf dem Blog gezeigt”, habe ich am letzten Samstag beim Lillestoff Festival in Hannover ein paar Mal zu hören bekommen. Jep. Schuldig im Sinne der Anklage. Ich habe es zwar nicht geschafft, noch extra etwas zu nähen, aber immerhin ein Teil im Schrank gefunden, das noch keiner kennt 🙂 Fertig ist mein Wickelding schon lange – genau genommen habe ich es mit Erscheinen des Stoffes genäht – aber ich hatte immer vor, es im Herbst zu fotografieren, da es für mich ein absolutes Herbstteil ist. Nun ja. Aus den Bildern im bunten Laub ist nun doch nichts geworden, aber das Kleid hat seine Feuertaufe bestens bestanden.

Genäht habe ich wie immer die Größe 38, verlängert um 5 cm und den Ausschnitt ebenfalls rund 5 cm erweitert, aber mit Bündchen versehen. Und natürlich wieder nur mit zwei Rockteilen, statt drei, sprich Fake-Wickel. Wie schon öfters, zum Beispiel hier oder hier, erläutert. Sonst keine Änderungen. Was man auf den Bildern nicht sieht: dunkelblaue Bindebänder, die ich im Rücken gebunden habe.

Der Stoff war, das überrascht sicher nicht, war im Frühjahr schnell ausverkauft. Aber ich habe good News: er wird noch einmal neu aufgelegt und kommt demnächst wieder! Solche Jerseys mit Rapportdrucken gibt es nicht oft, und dann noch sooo schön! Beim Zuschneiden ist es aber eine ziemlich Herausforderung. Da habe ich lange gepuzzelt, dass am Ende alles passt und das Kleid durchgängig ist. Wer genau hinsieht, der entdeckt, dass ich am Taillenband schummeln musste, das ging leider nicht anders und hat mich sehr geärgert…

Die Bilder haben wir noch schnell am Sonntagabend gemacht, direkt nachdem ich vom Lillestoff Festival zurück gekommen bin. Da war ich noch ganz benebelt von den vielen Eindrucken und seeehr müde von meiner langen Heimfahrt. Ich habe mich entschieden, hier auf dem Blog nicht allzuviel darüber zu schreiben. Schließlich habe ich schon bei Instagram einige Bilder gepostet, viele von Euch waren selbst dabei oder haben das Geschehen über den Hashtag #lillestofffestival2015 live verfolgt. In jedem Fall war es ein unwahrscheinlich tolles Erlebnis. Ich habe so viele nette Leute kennengelernt und endlich einmal “in echt” getroffen. Wunderbar!

Soweit für heute – habt Ihr gesehen, dass sich auf die Bilder gleich beide Kinder “geschlichen” haben?

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Basic-Wickelkleid (kibadoo)
Stoff Grand Marrakesch (demnächst wieder bei Lillestoff)

Glänzend: Twist(it) aus Sweat

Was auf den Bildern aussieht wie beige-meliert, ist tatsächlich ein Sweat mit glitzernden Lurexfäden – crazy, oder? Glitzer und ich sind jetzt nicht grad megadicke. Um mal ehrlich zu sein. Deshalb hatte ich auch nicht direkt eine Vision, wie ich den Sweat ideal vernähen könnte. Also in meinem Stil. Dass es mir gefallen könnte.

Der Sweat kam aber in einem Paket mit senfgelben Bündchen – und gelb und ich, ja wir beide sind bekanntermaßen megadicke. Also warum nicht die beiden kombinieren? Einen Tag lang habe ich überlegt und immerwieder hingehalten, dann noch hin- und hergeschwankt zwischen verschiedenen Schnitten. Schlussendlich bin ich heilfroh, dass ich mich für Schneidernmeistern’s Bluse Twist(it) entschieden habe. Hier habe ich sie ja in Webware gezeigt und seitdem wollte ich den Schnitt einmal mit Jersey testen, nun der Sweat kommt dem ja schon ganz nahe. Er ist sehr dünn und elastisch und die genähte Größe S ist bestens, kommt so doch casual-sporty daher, oder?

Die Bündchen habe ich mit dem Zweifachstich der Cover festgesteppt, ich liiiiebe solche Details. (Daran kann ich mich jedes Mal erfreuen, wenn mein Blick drauf fällt. Verrückt was?) Der Ausschnitt ist ohne Belege, dafür mit einem etwas zu weitem Bündchen (oder liegt es daran, dass der Stoff eine Art Eigenleben beim Nähen entwickelt?) verarbeitet. Dieses klappt sich aber ständig automatisch wasserfallartig nach innen – falls jemand fragt, das muss so! Und ich finde es eigentlich auch ganz gut so.

Glitzi kann also auch sportlich und mit gelb. Hätten wir das auch geklärt.

Einen schönen Donnerstag Euch und liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Twist(it) (Schneidernmeistern)
Stoff Sweat Lurex Sand (Lillestoff)

Else #06: schwarz-braun geringelt

Jiha! Es ist wieder Elsenzeit! Auch wenn sich die Sonne immerwieder tapfer durchkämpft, längst hat sich ein heimelig-herbstliches Gefühl bei mir eingeschlichen. Ich mag diese Jahreszeit sehr: Kürbissuppe, tiefstehende Sonne, erste Lebkuchen… Und im heutigen Fall: die erste Else seit längerer Zeit.

Der mir altbekannte Schnitt von Monika alias Schneidernmeistern hat dieses Mal aber eine Verjüngungskur erhalten. Sprich, ich habe die Else endlich mal so genäht, wie ich sie schon so oft bei Danie bewundert habe: Schmal und auf Taille geschnitten. Um das (mit meiner birnenförmigen Figur) hinzubekommen, habe ich dieses Mal statt wie sonst eine komplette 40 bzw. 38 (um dann ein Band o.ä. einzuziehen, wie z.B. hier, hier oder hier) obenrum eine 36 und unten eine 40 genäht (braucht der P*** leider, und nach diesem sollte man sich bei einem Kleid ja richten). Dadurch sitzt das Kleid an der Taille nun ja automatisch enger. Im Kreuz hinten hing der Stoff aber immernoch ganz unschön, dass ich kurzerhand (statt Abnäher) die Rückseite in der Mitte geteilt habe und auf Lendenwirbelhöhe noch etwas Stoff reduziert habe. Ich mag es so sehr gerne.

Unverkennbar der elsentypische U-Boot-Ausschnitt. Den Beleg habe ich dieses Mal “festgecovert”, und auch die Ärmel sowie der Saum sind auf diese Weise verarbeitet. Der tolle Ringelstoff (ein Jersey-Viskose-Gemisch) hat seit Januar auf seinen Einstz gewartet. Ich finde, es hat sich gelohnt.

Diese Elsenvariante werdet Ihr hier sicher noch öfters sehen in den kommenden Monaten 🙂 Dann hoffentlich mit schöneren Bildern, das musste leider schnell-schnell gehen dieses Mal.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt MeMadeMittwoch (hier gibt es heute wieder jede Menge tolle selbstgenähte Kleidung)
Schnitt Else (schneidernmeistern)
Stoff Lillestoff

FrauFannie in grün gepaart mit Fisch und Zwillingsnaht

Blub blub blub – nein ich bin nicht abgetaucht, zumindest nicht gewollt! Im Moment ist es hier etwas stiller, auch auf Instagram, mangels funktionierendem Internet. Aber morgen soll das WLAN endlich wieder tun und dann…

fraufanniegruen_collage_grau

So! Ich verliere auch gar nicht viele Worte, denn meine(n) “Fanpost” zur FrauFannie von schnittreif & fritzi habe ich ja bereits hier veröffentlicht. Wie angekündigt, sollte die Ethnovariante nicht die einzige bleiben, und hier ist nun Nummer Zwo im schlichten, aber wunderwunderschönen “jadegrün”. Diesmal aus einem dünnen Sweat (Stoffmarkt) und mit etwas längerem Rock. Et voilà, die FrauFannie sieht wieder ganz anders aus! Außerdem habe ich zum ersten Mal den Saum mit einer Zwillingsnaht abgesteppt. Ich bin begeistert und musste beim ersten Tragen gestern auch ständig wie eine stolze Mami drüberstreichen 🙂
SONY DSC

Und da mich der süße Fischstoff, den ich von Linn bekommen habe, beim Regalaufräumen so angelacht hat, musste ich mir noch einen (fast schon obligatorischen) Halsschmeichler zum Kleid daraus nähen. Wobei die Variante mit dem grauen Loop eher typisch Miri ist, ein ganz klassisches Alltagsoutfit ist das 🙂

fraufanniegruen_collage_fisch

Wie haltet Ihr es denn so? Seid Ihr auch so froh, dass endlich wieder Stiefelwetter ist? Und was sagt Ihr zu der grünen Strumpfhose? 🙂

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS, Meertje

Schneidernmeister’s Else #02: Longpulli mit Kapuze

Yeah! Endlich kann ich sie Euch zeigen, meine absolute Lieblings-Wohlfühlfaktor100-niemehrausziehenwill-Else. Ihr habt es gestern ja schon bei Änni gesehen: Die fantastische Tour durch Elsenhausen ist gestartet und in den kommenden zwei Wochen präsentieren wir „Elsenschwestern“ Euch die tollsten Elsen überhaupt. Oder könnt Ihr das noch besser? Dann schnell mit dem Rabattcode Schnitt besorgen, Else nähen und ab dem 1. November an der Linkparty von Monika alias Schneidernmeistern teilnehmen. Natürlich winken tolle Gewinne!

SONY DSC

Aber jetzt zurück zu meiner Else! Letzte Woche zeigte ich Euch ein schickes, klassisches Elsen-Kleid und hier kommt das absolute Gegenteil: Ein gemütlich-langer Hoodie mit überlappender Kapuze, überlangen Ärmeln und Tunnelzug in der Taille. Schon ewig schwirrte mir der tolle Maxidots-Jersey von Hamburger Liebe im Kopf umher und mit dem dunklen pink als Kontrast im Kapuzenfutter finde ich ihn unbeschreiblich schön. Oder?

SONY DSC

Die überlappende Kapuze wird im V-Ausschnitt vernäht und wirkt am Hals dadurch fast wie ein Schal. Perfekt für mich, da ich mich ohne Loop grundsätzlich nackt fühle. Das Beste: Monika schenkt uns ab sofort diese und eine weitere Kapuze als Freebook! Eine dritte ist übrigens bereits im Elsenschnitt enthalten. Wenn Ihr ihn nicht längst habt, jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei 🙂

SONY DSC

SONY DSC

Noch zu den Fotos: Hochmotiviert wollte ich für die Elsentour mal von meinem üblichen „Foto-Set“ abweichen und eine zum Hoodie passende Location suchen. Bunt, ghettomäßig und nicht allzu frequentiert sollte sie sein. Gar nicht so leicht, wenn man am beschaulichen Stadtrand Stuttgarts wohnt… Und eine Großaktion mit Citytour und Family im Gepäck war auch nicht mehr drin. Also im strömenden Regen (sieht man gar nicht, oder?) hinter das Flüchtlingsheim geschlichen zum verwahrlosten Grillhäuschen, Stativ aufgebaut und mit dem Posen angefangen. Zwei Minuten später zwei Hundebesitzer als Zuschauer, einen Hausmeister und ein halbes Dutzend Kindergesichter an den Fenstern. Daher wieder eingepackt und der Polizeistreife in die Arme gelaufen, die „mal schauen wollte, was die Presse da hinten macht“… Soviel zu meinen wirklich nicht halb so spektakulär aussehenden Bildern, aber das Drumherum war es 🙂 Aber für Else tu ich ja alles! Nur die Sprünge in der Halfpipe neben dem Grillhäuschen habe ich mich dann nicht mehr getraut…

SONY DSC

blogtourIch bin sehr gespannt, was Prülla uns morgen zeigt! Bei Instagram konnte ich es schon rot-weiß blitzen sehen…

Toll, dass ich bei diesem Spektakel dabei sein darf – ich freue mich so, ein Teil der Reisegruppe zu sein.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei Nähfrosch, Lieblingsstück4me, Meertje, Outnow

Schneidernmeistern’s Else #01: U-Boot und Gummizug

Endlich, endlich bin ich auch in Elsenhausen angekommen! Der Schnitt von schneidernmeistern hat mich schon lange gereizt, weil er so undendlich variabel ist: sportlich, klassisch, edel, basic, mit Kapuze, U-Boot- oder V-Ausschnitt – die Möglichkeiten sind endlos! Da ich bei meinen Bloggermädels schon soooo tolle Elsen gesehen habe, war es also nur eine Frage der Zeit, dass ich auch Elsen-Mami werde.

madebymiri_else_collage

Meine Elsenkarriere habe ich ganz schlicht gestartet und die Variante mit U-Boot Ausschnitt und gerafftem Rock gewählt. Mit dem Stoff bin ich nicht ganz glücklich… Mein vermeintliches Strickjersey-Schnäppchen entpuppte sich beim Öffnen des Pakets als flutschiger und sehr dünner Viskosejersey. Für kühlere Tage also nicht wirklich was und auch nicht ganz mein Material. Nun ja, zum Größetesten schon ok 🙂

Ich habe sogar extra die Jerseynadel genommen, um den Beleg am Ausschnitt abzusteppen. Mensch, die bringts ja tatsächlich! (Bin da manchmal (meistens) zu faul dazu, aber bei dem Flutschisstoff…) Außerdem betreibe ich weiterhin Stoffabbau (meine Regale sind einfach zu voll und am Freitag ist Stoffmarkt) und ich habe noch einen kuschligen, dicken Loop als Akzent zu dem schlichten grau genäht. Die Farbe fand ich beim letzten Stoffmarkt so toll, aber kein Projekt wollte bisher dazu passen. Als Loop finde ichs super. Ich trage immer Schal, endlich ist die Jahreszeit wieder passend.

SONY DSC Die nächste Else steht übrigens schon in den Startlöchern! Und nicht nur bei mir. Monika von schneidernmeistern nimmt Euch mit auf eine ganz besondere Tour durch Elsenhausen – nächste Woche erfahrt Ihr mehr.

Was meint Ihr? Trotzdem tragbar? Der Stoff ist nicht gerade schmeichelnd. Ich hab übrigens ein Unterkleidchen aus Lycra drunter (aber kein so ein Presswurstteil 🙂 ), sonst würden Euch sämtliche Röllchen und Wäscheränder vom Wesentlichen ablenken…

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS

Wickelkleid aus tollstem enemenemeins-Jersey

Der Schnitt zum Basic-Wickelkleid von ki-ba-doo liegt bereits seit Wochen ausgedruckt an meinem Nähplatz, aber irgendwie haben sich dann doch immer andere Nähprojekte vorgedrängelt. Wahrscheinlich musste das so sein, denn den perfekten Stoff dafür, habe ich erst vorige Woche gefunden: diesen einmalig schönen Jersey von Lillestoff, Design by enemenemeins. Als ich den Stoff bei Instagram das erste Mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass das mein Wickelkleid wird. Und ja, der DHL-Mann kam und Miri legte los 🙂

Wickelkleid_madebymiri_collage

Der Schnitt von ki-ba-doo ist genial. Ich glaube, das ist ein heißer Anwärter auf einen richtigen Lieblings-Kleid-Schnitt; und jetzt wo schon geklebt ist, geht es künftig dann schnell, denn genäht habe ich nur rund 45 min, inkl. säumen. Das Kleid funktioniert auch mit kurzen und 3/4-Ärmeln super – ach und hier liegt noch ein toller Strickstoff, der aufs Vernähen wartet…

Statt “echtem” Wickelkleid habe ich mich für eine Wickel-Optik entschieden und den Rockteil nur zweimal zugeschnitten und zusammen genäht. Auf die Bindebänder habe ich aber trotzdem nicht verzichtet. Übrigens ist das eine 38, die trage ich auch sonst, die Größe fällt also ganz regulär aus.

SONY DSCDas Kleid ist mit Bluse und Pumps prima fürs Büro, mit Stiefeln und Jeansjacke lässig für den Nachmittag mit Kids. Und weil ich sogar noch Stoff übrig hatte, gabs noch einen Halsschmeichler nach Grinsestern dazu – Ihr erinnert Euch an den curry-gelben Sweat?

Ich bin sichtlich begeistert und so froh, dass meine Vision genauso wirkt, wie ich mir das vorgestellt habe. Danke Pamela, für den tollen Stoff – und danke Claudia, für den klasse Schnitt! Hach…

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS, Lieblingsstück4me, Meertje