FrauKarla blau-grau geringelt

FrauKarla darf mal wieder raus! Mit DEM Schnitt für alle Fälle wird aus dem zauberhaften Ringeljersey aus dem Stoffbüro einfach ein absolutes Knallerlieblingsteil! Oder? Mal ehrlich, was kann FrauKarla nicht? Richtig, sie kann alles! Und was kann sie am besten? Richtig, Ringel!

Der grau-blau-gestreifte NOSH-Jersey fühlt sich einfach herrlich an und man spürt schon beim ersten Anfassen, dass der Stoff auch nach dem zehnten Waschen dieselben Farben und dieselbe Haptik haben wird. Und das ist leider nicht für alle Stoffe dieser Preisklasse selbstverständlich… Die Ringel gibt es übrigens auch in koralle-grau, ich konnte mich nur schwer entscheiden.

Statt wie im Schnitt vorgesehen den Halssaum “nur” umzuklappen, habe ich diesen erst um 1 cm weiter zugeschnitten und dann eingefasst. Da stehe ich aktuell so richtig drauf und es geht so einfach – auch ohne Einfasser an der Cover! Ich wurde in letzter Zeit öfters mal danach gefragt, also lasse ich heut mal die Bilder sprechen!

1.) Jerseystreifen rechts-auf-rechts annähen
2.) Jerseystreifen nach innen umklappen und von recht absteppen
3.) fertig
4.) ggf. noch innen überstehendes Material kürzen

Das Ganze dann noch garniert mit etwas Snappap und einem ersten Testwort (okay Testwörtchen), das ich mit meiner Bernina B580 gestickt habe. Das macht vielleicht Spaß 🙂 Und wir reden hier nicht vom Stickmodul, sondern von den Standard-Zierstichen. Da muss ich mich arg zusammenreißen, dass ich nicht serienmäßig alles mit Schriftzügen versehe. Und endlich klappt es auch problemlos – und direkt beim ersten Mal – die Snappap aufzunähen, ohne dass die Maschine den Stoff frisst. Mit meiner alten Maschine bin ich da schier verzweifelt…

Einen schönen Donnerstag Euch allen und liebste Grüße
Miri

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Schnitt FrauKarla (fritzi&schnittreif)
Stoff NOSH :: Jersey Streifen Grau/Blau (via Stoffbüro)

DIY: Papierdeko nähen

Nachdem am 6. Januar bei uns traditionell aller Weihnachtsschmuck samt Baum verschwindet, herrscht immer eine furchtbar-gähnende Leere. Obwohl hier sonst nicht allzu viel Tüdelü rumsteht, habe ich nach Weihnachten immer besonders Lust auf ein bißchen Deko. Zu frühlingshaft darf sie Anfang Januar ja nicht sein… Ganz spontan ist mir beim Aufäumen ein Bogen mit Geschenkpapier aus der letzten Flow in die Hände gekommen und schnell war da die Idee von kleinen, lampionartigen, hängenden Kugeln. Der Clou, die Deko lässt sich prima mit Kindern machen, funktioniert aus Zeitungspapier, alten Buchseiten etc. und in allen Größen. Sieht von der Decke hängend, im Fenster, als Girlande oder wie bei uns – an der Lampe über dem Esstisch – hübsch aus. Oder?

Papier da? Schere? 1-2 Gläser in unterschiedlichen Größen? Dann geht’s los.

Wenn die Vorereitungen abgeschlossen sind, dann ab an die Nähmaschine. Übrigens habe ich immer 8-10 Papierkreise übereinander gelegt, je mehr, desto plastischer wird die Kugel.

Fertig schaut das Ganze dann so aus – ich bin ganz arg angetan und liebe die unperfekt ausgeschnittenen Kugeln vom Lausbub.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebste Grüße
Miri

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Wickelding?! Kleidexperiment in rot inkl. Anleitung

Wickelding? Ja, liebe Leute, auch das ist eine Wickeldingvariante und zwar zu 80% wohlgemerkt. Ausgetauscht habe ich tatsächlich nur die beiden Wickelteile, aber klar, aber auf die kommt es bei einem Wickding natürlich an 🙂

Wie schon oft erläutert, ist das einfach mein Schnitt, der passt wie die Faust aufs Auge, da fühle ich mich wohl und weiß, dass ich am Ende nicht unglücklich bin. Weil ich aber nicht jedes schöne neue Stöffchen zu einem Wickelkleid vernähen kann, variiere ich jetzt einfach noch mehr mit dem Schnitt, statt komplette Alternativschnitte zu finden.

Inspiriert zu diesem gerafften Oberteil hat mich ein Instagrambild, das Pamela Hitl (enemenemeins) bei einem Besuch im Laden von Schokibabe vor ein paar Wochen gepostet hat. Ewig habe ich nach diesem Schnitt recherchiert, um schließlich bei Schokibabe direkt zu fragen, die so lieb war und mir per Skizze erläutert hat, wie sie das Oberteil gebastelt hat. Danke nocheinmal dafür!!!

Und natürlich teile ich direkt mit Euch, wie ich es dann gemacht habe. Denn es ist so easy und ich finde wirklich toll!! Also, Bleistifte gezückt?

Los geht’s: Man nehme einen gut sitzenden Kleiderschnitt und ein gut sitzendes Basicshirt mit Rundhalsauschnitt (mit der in etwa gewünschten Ausschnitt-Tiefe). Shirt einmal in der Mitte sowie auf Taillenhöhe falten und die Umrisse auf Papier im Bruch übertragen. Dann die Bruchachse um 10 cm verschieben. Das ist der zusätzliche Stoff, der nachher die Raffung in der Mitte ergibt. Den Ausschnitt mit einer NZ von 2 cm versehen, den Rest wie gewohnt nach Bedarf.

Das hintere Oberteil kann dem regulärem Kleiderschnitt entnommen werden. Hier muss ggf. die Breite der Schulterstege an das Vorderteil angepasst werden und ebenfalls am Halssaum eine NZ von 2 cm gewählt werden.

Während das hintere Rockteil wie gewohnt mit dem hinteren Oberteile zusammengenäht werden kann, habe ich vorne das Oberteil am unteren Rand erst einmal locker gekräuselt, um es gleichmäßig verteilt an den Rock nähen zu können. Wenn dann auch Ärmel dran sind, die Seitennähte geschlossen, Rocksaum und Ärmel fertig sind, dann ist der entscheidende Schritt dran: Den Ausschnitt 1 cm umklappen und einen Tunnel absteppen (ob einfach oder doppelt bleibt Euch überlassen. Wichtig ist nur, dass Ihr 1 cm offen lasst, um ein Gummiband einziehen zu können. Mit der Länge des Bandes könnt Ihr die Tiefe des Ausschnitts noch etwas regulieren und als letzten Schnitt dann die Öffnung schließen. Fertig!

Falls das zu kompliziert war, fragt nach! Ach und last but not least: Der Stoff passt natürlich perfekt dazu, oder?

Habt einen schönen Donnerstag & liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Basic Wickelkleid mit Änderungen (kibadoo)
Stoff Lightflowers Florella (ab Samstag bei Lillestoff)

Neues Frühstücksensemble & Mini Tutorial Brotkorb

page2Nachdem gefühlt 200 von meinen falt- und wendbaren Brotkörben (zum Tutorial gehts hier) für Familie, Freunde und Kunden genäht wurden, habe ich Montagmorgen beim Frühstück spontan entschieden, dass es an der Zeit ist, dass auch wir selbst endlich so einen schicken Korb bekommen 🙂 Und weil wir sehr oft in großer Runde frühstücken, gab es auch gleich eine Brottasche dazu…

Ich hab es mir nicht nehmen lassen und dafür meinen tollen Lotta Jansdotter-Stoff angeschnitten und mit einem superschicken Wachstuch (stammt noch von meinem Berlinbesuch bei Frieda Hain) kombiniert. Das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit, da kann es nicht exklusiv genug sein <3 page

Die Brottasche habe ich nach unten folgendem Prinzip genäht. Lässt sich beliebig in jeder Größe – ob Single oder Großfamilie – machen. [Die Zahl Pi habe ich glaube ich seit dem Mathe-LK nicht mehr verwendet :-)] Jedenfalls die Rechtecke jeweils an der kurzen Seite re-auf-re schließen, dann mit dem Kreis re-auf-re verbinden. Die beiden Taschen re-auf-re ineinander stülpen und bis auf eine Wendeöffnung schließen. Wenden und nocheinmal absteppen oder alternativ, wie ich, mit einem Schrägband schließen.

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Ich trink jetzt mal meine zweite Tasse Kaffee und erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei Creadienstag, Nähfrosch, Meertje

Freebook Shirt meets Curry | Tunnelzug Tutorial

Yeah! Darf ich vorstellen: das neueste Mitglied in der immer größer werdenden Familie meiner Lieblingsstücke. Ich mag es gar nicht mehr ausziehen! Ist die Farbe nicht der Hammer? Sie schreit nach Herbst, nach Apfelkuchen, Kürbissuppe und Zimtwaffeln, hach… Wie am Dienstag angekündigt, zeige ich heute mein zweites Probenähergebnis zum Freebook Lady Rockers von mamahoch2. Etwas kürzer, Sweat statt Jersey, U-Boot-Ausschnitt und ein Tunnelzug, et voilà. Ein kleines Tutorial zum Tunnelzug findet Ihr weiter unten.

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Der eigentliche Kleiderschnitt ist supervariabel, das habe ich bereits erwähnt. Er ist schön tailliert geschnitten, so dass er sich super als Basic-Shirt eignet. Ich habe sowohl die Ärmel, als auch den Bund um 30cm gekürzt, dafür ein breites Bündchen (30cm im Bruch) gewählt, um dem Shirt eine leichte Ballonform zu geben. Den Ausschnitt habe ich etwas flacher und breiter gezogen (einfach an einem Kaufshirt orientieren). Der wenig dehnbare Sweat (Stoff & Stil) verlangt mindestens eine Größer größer. Um dem Shirt aber etwas Besonderes zu verleihen, musste noch ein Tunnelzug her! Habt Ihr noch nie gemacht? Ich vorher auch nicht – aber ich möchte ja mit jedem Teil immer etwas dazu lernen. So, no risk, no fun! Ich zeige Euch, wie ich es in fünf Minuten hinbekommen habe (wobei es mit Sicherheit eine wirklich professionelle Methode gibt…).

DIY: Der 5-Minuten-Tunnelzug madebymiri

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Materialien: Stoffrest für Tunnelzug-Rückseite, Anorakkordel (100-120 cm)

1. Sitz des Tunnelzugs festlegen und in der Mitte die Löcher abstecken (hier mittig mit 2 cm Abstand). An dieser Stelle könnt Ihr gleich den Umfang an dieser Stelle messen.

2. Meine Maschine hat einen Ösenstich, alternativ ein Knopfloch nähen und mit dem Nahttrenner anschließend vorsichtig eine Öffnung machen.

3. Als Rückseite für den Tunnelzug einen 5 cm breiten Streifen in der Länge des bei 1. gemessenen Umfangs zuschneiden. Sweat und Jersey müssen natürlich nicht versäubert werden 🙂

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4. Den Streifen von links sauber feststecken, dabei so platzieren, dass die Ösenlöcher in der Mitte der Breite liegen, sonst hat die Kordel später keinen Platz im Tunnel.

5. Anschließend auf beiden Seiten ringsrum absteppen. Achtet darauf, dass der Tunnel, der dabei entsteht, breit genug für Eure Kordel ist.

6. Wenden, Kordel mit Sicherheitsnadel einfädeln und fertig!

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Viel Spaß beim Nachnähen & liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei RUMS, Nähfrosch, Meertje, Lieblingsstück4me

DIY: Der 5-Minuten-Lieblingsrock für heiße Tage

SONY DSCGanz spontan habe ich mir gestern ein neues Lieblingsstück genäht – und das, in sage und schreibe 5 Minuten. Gut, es ist keine Haute Couture und auch keine Nähkunst für Fortgeschrittene, aber so what?! Ich hatte in meinem Kleiderschrank noch keinen “Es-ist-heiß-wir-sind-nur-im-Garten-am-Planschen-und-Eis-essen-Rock” und dann ist dieser hier entstanden. Ich finde ihn super 🙂

So geht’s:

1. Für die optimale Bündchenlänge die Taille messen. Auch wenn das Bündchen viel tiefer sitzt, bekommt ihr so ein gutes Maß. Nahtzugabe nicht vergessen. Bündchenbreite ist bei mir 16 cm.SONY DSC

2. Breiteste Stelle der Hüfte notieren und durch 4 teilen + Nahtzugabe.

3. Gewünschte Länge festlegen + Nahtzugabe + 2 cm für den Rollsaum

4. Hüftumfang an der Stelle messen, an der der Rock unterhalb des Bündchens sitzen soll und durch 4 teilen + Nahtzugabe.

5. Stoff im Bruch zurechtlegen und eine Art halbes Trapez zuschneiden, der Rock hat eine leichte A-Form. Wiederholen für das Hinterteil.SONY DSC

6. Vorder- und Hinterseite an den Seitennähten verbinden, den Jersey an der Unterseite stark dehnen und durch die Finger ziehen, fertig ist der Rollsaum, hehe.

7. Für das Bündchen die kurzen Kanten rechts auf rechts zum Schlauch nähen. Wenden. In der Mitte falten, mit Abschlusskante unten und offener Seite oben. Schlauch über den Rock stülpen, Kantennaht hinten platzieren und die drei Lagen rechts auf rechts zusammen nähen. Das Bündchen muss dabei evtl. stark gedenht werden.

8. Anziehen und wohlfühlen!

Das sieht jetzt viel aus, aber jeder Schritt dauert nur wenige Sekunden! Okay, ich gebe zu, wenn man keine Overlock hat, dann ist es eher ein 10-Minuten-Lieblingsrock, aber länger dauert es wirklich nicht.

Viel Spaß beim Nähen & liebste Grüße
Miri

PS: Und ab damit zum RUMS!

Upcycling DIY: Stylisher Maxirock aus altem Kleid

SONY DSCSpätestens seit letztem Sommer liiiebe ich Maxiröcke und Walle-Walle-Kleider: Bei Hitze weht immer ein kleiner Wind um die Beine, wenn man viel auf dem Boden sitzt, muss man sich keine Gedanken machen, ob etwas “herausblitzt” und sie sehen einfach toll aus. Problem: Vergangenen Sommer war ich schwanger, sprich alle meine Kleider sind am Bauch ziemlich ausgeweitet und ganz schön unförmig… Kurz bevor ich die Teile in die Sammlung gegeben wollte, kam mir die zündende Idee: Upcycling! Jetzt bin ich sooo glücklich mit meinen neuen Röcken!! Vielleicht habt Ihr ja auch alte Kleider oder zu heiß gewaschene bzw. zu kurze Röcke? Falls wider Erwarten nicht: Dass nächste Tutorial zum Thema Maxirock & Maxikleid ist bereits in Planung!

LOS GEHT’S: In drei Schritten zum Maxirock

1. Länge von Fuß bis Taille messen und Kleid entsprechend – abzüglich gewünschter Bündchenbreite – abschneiden (bei mir 100-10 = 90 cm)
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2. Mit passendem Bündchen oder festem Jersey direkt am Körper die richtige Länge bestimmen (bei mir 75 cm) und ein Rechteck in besagter Länge und Höhe (mindestens 20 cm) ausschneiden. Kurze Kanten rechts auf rechts zum Schlauch nähen. Wenden. In der Mitte falten, mit Abschlusskante unten und offener Seite oben.
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3. Schlauch über den Rock stülpen, Kantennaht hinten platzieren und die drei Lagen rechts auf rechts zusammen nähen. Das Bündchen muss dabei stark gedenht werden. Sollte der Rock sehr viel weiter als das Bündchen sein, am besten vorab ein paar Falten legen, das verliert sich im Ergebnis.
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4. anziehen und wohlfühlen!

Das ist kein Hexenwerk und auch nicht die neuste Sache der Welt, aber wie immer zählt es, die Idee dazu zu haben und den Gedanken wollte ich einfach mit Euch teilen. Schließlich bin ich nicht die einzige mit alten Umstandssachen im Schrank, ODER? Mit den Stoffresten vom Oberteil kann man übrigens prima mein 5-Minuten-Haarband machen!

Happy sewing & liebste Grüße & ab damit zum RUMS
Miri

PS: Die liebe Blanca von kleine kleinigkeiten hat mich eingeladen, auf ihrem Blog einen Gastbeitrag zu schreiben. Dieser hier erscheint demnächst auch bei ihr. Schaut doch mal vorbei, ich bin immer ganz verzückt von ihren Ideen!

//WochenendWerk//: Schwitzt Ihr noch oder näht Ihr schon?

Wahnsinn, was für ein feines Wetterchen, oder? Auch wenn es stundenweise doch zu heiß war, um draußen zu sein, ist mir dieses Wetter hundert mal lieber, als das Aprilwetter der vergangenen Wochen. Was gibt es besseres als draußen zu frühstücken, bei strahlend blaumen Himmel, leichter Brise und der Sicherheit, dass der Tag Bombe wird?

Foto 2(6)Zwischendurch bin ich aber doch in mein Nähzimmer “geflohen”, wo es angenehm kühl ist. Entstanden ist unter anderem ein Mitbringsel für liebe Freunde – Anleitung zu meinen faltbaren Brotkörben findest Du hier. Außerdem bereite ich gerade ein neues Tutorial für große Mädchen vor und habe mal wieder probegenäht – im Laufe der Woche erfahrt Ihr mehr.

Und Ihr so? Welche Nähigkeiten sind bei Euch am Wochenende herausgekommen? Zeigt doch mal, was entstanden ist an Euren Näh- oder Stickmaschinen, Over- und Coverlocks – ob für Euch, Eure Kids, Familie, Freunde oder Kunden. Wir zeigen uns, wie fleißig wir in unser hart erarbeiteten freien Zeit waren 🙂

Verlinkt Euch bitte selbst – ab sofort ist das Linkup online. Gerne könnt Ihr Euch bis Donnerstag 24 Uhr verlinken, um Euer Werk zu zeigen.

Ich bin gespannt, wie sich diese Idee entwickelt. Bitte teilt sie doch mit anderen Nähfreunden und Bloggern! Seid Ihr nächste Woche auch dabei?

Liebste Grüße
Miri[inlinkz_linkup id=398481 mode=1]

DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCHeute möchte ich mit einer kleiner Osterüberraschung beginnen: das erste DIY Tutorial von MissWhite ist fertig! Nachdem meine faltbaren-ich-steck-sie-schnell-in-die-Schublade-Brotkörbe Euch so gut gefallen haben, dachte ich, dass das ein perfektes  Projekt sei für Nähanfänger oder solche, die es werden wollen! Außerdem sind die Brotkörbe auch ein prima Osternest – und wenn Ihr es partout nicht selber probieren wollt, kein Problem. In meinem DaWanda-Shop findet Ihr verschiedene Designs zum bestellen oder Ihr meldet Eure individuellen Wünsche an.

So jetzt aber los: DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCSONY DSCDie Brotkörbe könnt Ihr natürlich in ganz unterschiedlichen Größen herstellen, da bei uns aber die ganze Familie am Ostertisch sitzen wird, nähe ich hier die große Variante in 40 x 40 cm. Dazu benötigt Ihr folgendes Material: 2 Stoffquadrate
(à 40×40 cm), 1 Schabrackeneinlage Vlieseline S520 (40 x 40 cm), ein passendes Schrägband
(ca. 165 cm), farblich passendes Garn, eine Nähmaschine (muaha!), ein Bügeleisen und natürlich Kam Snaps. Tipp: Eine Seite kann auch mit Wachstuch genäht werden, dann habt Ihr eine abwaschbare Variante.

Schneidet die Stoffe und die Einlage in der gewünschten Größe zu. Am besten nehmt Ihr dazu einen Rollschneider und ein Patchworklineal, geht aber auch mit einer Schere. Aus der Einlage schneidet Ihr an den Ecken jeweils 7,5 cm große Quadrate. Die Einlage gibt dem Korb nachher Stand. Ich knicke sie vor dem nähen immer einmal vor. Anschließend die Stoffe gründlich bügeln und dann die Einlage mit der beschichten Seite auf die linke (also die schlechte) Seite bügeln. Dazu fest aufdrücken und das Bügeleisen ohne Dampf auf Stufe 2 einstellen.

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Dann geht auch schon ans nähen. Ihr legt die Stoffe nun so aufeinander, wie das Endprodukt aussehen soll: Ganz unten den Außenstoff mit der schönen Seite nach unten, dann die Einlage mit Knicken nach oben und zuletzt den Innenstoff mit schöner Seite nach oben. Da die Einlage so fest ist, ist abstecken schwierig. Ich empfehle Euch, einmal ringsrum knapp abzusteppen, dann verrutscht beim Schrägband im nächsten Schritt nichts. Ich habe hier eine größere Stichlänge gewählt, dann geht es schneller. Da die Bauwolle sehr dünn ist und die Einlage sehr fest, testet vorher die Fadenspannung. Bei meinem Stoff musste ich diese etwas herunterdrehen.

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Dann ist das Schrägband dran – bloß keine Angst davor! Einfach sauber unter die Kante legen, straff umklappen und gut verriegeln. Durch die feste Einlage kann hier nichts verrutschen, wirklich gut geeignet, um seine Scheu vor dem Schrägband zu verlieren. Kurz bevor Ihr an der Ecke angekommen seid stoppt Ihr, legt eine ordentliche Kante und näht ein bis zwei Stiche über die Kante, dann zurück und dreht dann erst den Stoff. So stellt Ihr sicher, dass die Kante beidseitig fest sitzt.

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Das wiederholt Ihr an allen Ecken und Seiten und wenn Ihr am Anfang angekommen seid, dann kürzt das Schrägband mit etwa 1 cm Überlappung und verriegelt am Ende nocheinmal. Jetzt fehlen nur noch die Kam Snaps. Ich habe diese hier mit jeweils 2,5 cm Abstand zum Rand direkt an der Kante, die sich durch die herausgeschnittenen Quadrate in der Einlage bildet, angebracht. Und fertig! Dank der Kam Snaps lassen sich die Körbe bei Gebrauch easy zusammenknöpfen und nach dem Frühstück, Brunch, whatever, platzsparend verstauen.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim nachnähen! Und hoffe, dass das Tutorial gut verständlich ist. Ich freue mich, wenn Ihr dem Post und meiner Facebookseite ein “Like” schenkt, wenn Euch das DIY gefällt! Weitere sind in Planung und Ihr wollt doch keines verpassen 🙂

Liebste Grüße
Miri