Neues Frühstücksensemble & Mini Tutorial Brotkorb

page2Nachdem gefühlt 200 von meinen falt- und wendbaren Brotkörben (zum Tutorial gehts hier) für Familie, Freunde und Kunden genäht wurden, habe ich Montagmorgen beim Frühstück spontan entschieden, dass es an der Zeit ist, dass auch wir selbst endlich so einen schicken Korb bekommen 🙂 Und weil wir sehr oft in großer Runde frühstücken, gab es auch gleich eine Brottasche dazu…

Ich hab es mir nicht nehmen lassen und dafür meinen tollen Lotta Jansdotter-Stoff angeschnitten und mit einem superschicken Wachstuch (stammt noch von meinem Berlinbesuch bei Frieda Hain) kombiniert. Das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit, da kann es nicht exklusiv genug sein <3 page

Die Brottasche habe ich nach unten folgendem Prinzip genäht. Lässt sich beliebig in jeder Größe – ob Single oder Großfamilie – machen. [Die Zahl Pi habe ich glaube ich seit dem Mathe-LK nicht mehr verwendet :-)] Jedenfalls die Rechtecke jeweils an der kurzen Seite re-auf-re schließen, dann mit dem Kreis re-auf-re verbinden. Die beiden Taschen re-auf-re ineinander stülpen und bis auf eine Wendeöffnung schließen. Wenden und nocheinmal absteppen oder alternativ, wie ich, mit einem Schrägband schließen.

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Ich trink jetzt mal meine zweite Tasse Kaffee und erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt bei Creadienstag, Nähfrosch, Meertje

//WochenendWerk//: Schwitzt Ihr noch oder näht Ihr schon?

Wahnsinn, was für ein feines Wetterchen, oder? Auch wenn es stundenweise doch zu heiß war, um draußen zu sein, ist mir dieses Wetter hundert mal lieber, als das Aprilwetter der vergangenen Wochen. Was gibt es besseres als draußen zu frühstücken, bei strahlend blaumen Himmel, leichter Brise und der Sicherheit, dass der Tag Bombe wird?

Foto 2(6)Zwischendurch bin ich aber doch in mein Nähzimmer “geflohen”, wo es angenehm kühl ist. Entstanden ist unter anderem ein Mitbringsel für liebe Freunde – Anleitung zu meinen faltbaren Brotkörben findest Du hier. Außerdem bereite ich gerade ein neues Tutorial für große Mädchen vor und habe mal wieder probegenäht – im Laufe der Woche erfahrt Ihr mehr.

Und Ihr so? Welche Nähigkeiten sind bei Euch am Wochenende herausgekommen? Zeigt doch mal, was entstanden ist an Euren Näh- oder Stickmaschinen, Over- und Coverlocks – ob für Euch, Eure Kids, Familie, Freunde oder Kunden. Wir zeigen uns, wie fleißig wir in unser hart erarbeiteten freien Zeit waren 🙂

Verlinkt Euch bitte selbst – ab sofort ist das Linkup online. Gerne könnt Ihr Euch bis Donnerstag 24 Uhr verlinken, um Euer Werk zu zeigen.

Ich bin gespannt, wie sich diese Idee entwickelt. Bitte teilt sie doch mit anderen Nähfreunden und Bloggern! Seid Ihr nächste Woche auch dabei?

Liebste Grüße
Miri[inlinkz_linkup id=398481 mode=1]

DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCHeute möchte ich mit einer kleiner Osterüberraschung beginnen: das erste DIY Tutorial von MissWhite ist fertig! Nachdem meine faltbaren-ich-steck-sie-schnell-in-die-Schublade-Brotkörbe Euch so gut gefallen haben, dachte ich, dass das ein perfektes  Projekt sei für Nähanfänger oder solche, die es werden wollen! Außerdem sind die Brotkörbe auch ein prima Osternest – und wenn Ihr es partout nicht selber probieren wollt, kein Problem. In meinem DaWanda-Shop findet Ihr verschiedene Designs zum bestellen oder Ihr meldet Eure individuellen Wünsche an.

So jetzt aber los: DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCSONY DSCDie Brotkörbe könnt Ihr natürlich in ganz unterschiedlichen Größen herstellen, da bei uns aber die ganze Familie am Ostertisch sitzen wird, nähe ich hier die große Variante in 40 x 40 cm. Dazu benötigt Ihr folgendes Material: 2 Stoffquadrate
(à 40×40 cm), 1 Schabrackeneinlage Vlieseline S520 (40 x 40 cm), ein passendes Schrägband
(ca. 165 cm), farblich passendes Garn, eine Nähmaschine (muaha!), ein Bügeleisen und natürlich Kam Snaps. Tipp: Eine Seite kann auch mit Wachstuch genäht werden, dann habt Ihr eine abwaschbare Variante.

Schneidet die Stoffe und die Einlage in der gewünschten Größe zu. Am besten nehmt Ihr dazu einen Rollschneider und ein Patchworklineal, geht aber auch mit einer Schere. Aus der Einlage schneidet Ihr an den Ecken jeweils 7,5 cm große Quadrate. Die Einlage gibt dem Korb nachher Stand. Ich knicke sie vor dem nähen immer einmal vor. Anschließend die Stoffe gründlich bügeln und dann die Einlage mit der beschichten Seite auf die linke (also die schlechte) Seite bügeln. Dazu fest aufdrücken und das Bügeleisen ohne Dampf auf Stufe 2 einstellen.

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Dann geht auch schon ans nähen. Ihr legt die Stoffe nun so aufeinander, wie das Endprodukt aussehen soll: Ganz unten den Außenstoff mit der schönen Seite nach unten, dann die Einlage mit Knicken nach oben und zuletzt den Innenstoff mit schöner Seite nach oben. Da die Einlage so fest ist, ist abstecken schwierig. Ich empfehle Euch, einmal ringsrum knapp abzusteppen, dann verrutscht beim Schrägband im nächsten Schritt nichts. Ich habe hier eine größere Stichlänge gewählt, dann geht es schneller. Da die Bauwolle sehr dünn ist und die Einlage sehr fest, testet vorher die Fadenspannung. Bei meinem Stoff musste ich diese etwas herunterdrehen.

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Dann ist das Schrägband dran – bloß keine Angst davor! Einfach sauber unter die Kante legen, straff umklappen und gut verriegeln. Durch die feste Einlage kann hier nichts verrutschen, wirklich gut geeignet, um seine Scheu vor dem Schrägband zu verlieren. Kurz bevor Ihr an der Ecke angekommen seid stoppt Ihr, legt eine ordentliche Kante und näht ein bis zwei Stiche über die Kante, dann zurück und dreht dann erst den Stoff. So stellt Ihr sicher, dass die Kante beidseitig fest sitzt.

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Das wiederholt Ihr an allen Ecken und Seiten und wenn Ihr am Anfang angekommen seid, dann kürzt das Schrägband mit etwa 1 cm Überlappung und verriegelt am Ende nocheinmal. Jetzt fehlen nur noch die Kam Snaps. Ich habe diese hier mit jeweils 2,5 cm Abstand zum Rand direkt an der Kante, die sich durch die herausgeschnittenen Quadrate in der Einlage bildet, angebracht. Und fertig! Dank der Kam Snaps lassen sich die Körbe bei Gebrauch easy zusammenknöpfen und nach dem Frühstück, Brunch, whatever, platzsparend verstauen.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim nachnähen! Und hoffe, dass das Tutorial gut verständlich ist. Ich freue mich, wenn Ihr dem Post und meiner Facebookseite ein “Like” schenkt, wenn Euch das DIY gefällt! Weitere sind in Planung und Ihr wollt doch keines verpassen 🙂

Liebste Grüße
Miri