Blau machen mit dem Hepburn Turtleneck Shirt

Hepburn wie Audrey, genau! Das ist schon ein Versprechen, oder? Und da ich nicht nur im Marketing arbeite, sondern auch ein bekennendes Marketing-Opfer bin, werde ich bei einem solchen Ebook-Namen natürlich gleich hellhörig. Wenn nur die geringste Chance besteht, dass in mir ein bißchen Audrey steckt, dann wohl mit dem passenden Turtleneck-Shirt…

HEPBURN TURTLENECK

HEPBURN TURTLE NECK

Das Hepburn Turtleneck Shirt ist ein ein klassischer Rollkragen-Pulli. Nicht mehr und nicht weniger. Das Shirt sitzt perfekt (hier in Größe 8) und ist unglaublich schnell genäht. Macht auch unglaublich was her. Finde ich. Fühlt sich zumindest so an. Und in diesem Winter und Frühjahr kommt man an “Mama-ich-mag-keinen-Rolli-anziehen”-Shirts auch nicht vorbei. Und warum sollte Frau das auch wollen? Der Hals ist schön warm, er ist praktisch zu kombinieren und funktioniert sogar ärmellos.

HEPBURN TURTLENECK

HEPBURN TURTLENECK

HEPBURN TURTLENECK

Am besten gefällt mir das Hepburn in uni – dieser wunderbar blau melierte Jersey hier stammt (mal wieder) von meinem Ausflug in die Lumpenfabrik und ist relativ fest. Der Schnitt ist unverändert in Länge und Form.

Habt einen schönen Donnerstag – ich darf mich heute feiern lassen, juhu 😉

Liebste Grüße
Miri

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Schnitt Hepburn Turtleneck Shirt (Itch to Stitch via Näh-Connection)
Stoff via Fabrikverkauf Sperger

Frau Fannie schwarz gesteppt

Wow, das neue Jahr ist tatsächlich schon beinahe zwei Wochen alt und seit wenigen Tagen hat uns der Alltag wieder. Und ich freue mich darüber. Die lange Weihnachtspause hat wirklich gut getan. Die Batterien wurden aufgeladen und viele Projekte rund um Haus und Heim endlich umgesetzt. Aber ich freue mich trotzdem unheimlich wieder im Job zu sein – und dann auch noch mit einem neuen Kleid im Schrank.

Silvester und unsere tolle gemeinsame Party habe ich kurzerhand zum Anlass genommen, ein schnelles Kleidchen zu nähen: Frau Fannie von fritzi & schnittreif. Schon x-mal genäht, ein absolutes Lieblingsteil. Den Stoff dazu, einen schwarzen Stepp, hatte ich schon lange ausgesucht. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Baumwoll-, sondern um ein Polyesterstepp. Ersterer war in schwarz leider nicht verfügbar. Vorteil: Die Form bleibt bestehen und er trägt sich wirklich gut. Nachteil: Dieser hier ist vermutlich eher ein Futterstoff und pillt leider. Fazit: Frau Fannie aus Stepp tut wunderbar auch in anderen Farben. Ob das vielleicht ein Zeichen ist, dass ich meine schwarze-Kleid-Phase beenden sollte…?

Die Fotos sind im absoluten Schneegestöber entstanden und daher teilweise nicht perfekt was Schärfe und Erkennbarkeit von Stoff und Schnitt betrifft. Aber nach 5 min bei -15 Grad hat es mir leider gereicht. Ich wäre jetzt dann bereit für den Sommer. Ihr auch?

Habt einen schönen Donnerstag & liebste Grüße
Miri

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Schnitt Frau Fannie (fritzi & schnittreif)
Stoff Stepp Sweat schwarz (Stoffe Hemmers)

Karl, I and a #happysewyear

Servus – da bin ich schon wieder! Zum definitiv letzten Mal in diesem Jahr. Und heute verrate ich auch endlich, was ich mir für Silvester überlegt habe. Aber erst einmal Bühne frei für Karl! Natürlich musste auch ich Monikas neuen Schnitt ausprobieren, um bei der Anprobe dann zu dem Schluss zu kommen, dass das Kleid Karl in meinem Fall besser ein Pulli Karl werden sollte. Insgeheim wusste ich es ja schon vorher, aber ich wollte dem Besserwisser in mir paroli bieten. Karl-das-Kleid steht auf schlanke Beine und ich habe andere Vorzüge, um es mal positiv zu formulieren.. Karl-der-Pullover ist aber auch ein echter Hingucker und längst ein ständiger Begleiter. Der Turtleneck ist einfach hot, oder?

2016 war ein tolles Jahr. Beruflich hat es mich sehr gefordert und war gespickt mit vielen großen Meilensteinen, die ich mir vorher nie hätte träumen lassen. Privat durfte ich einmal mehr erfahren, wie schön es ist, in einer liebevollen, unterstützenden, kümmernden, okay manchmal vielleicht zu kümmernden, Familie zu leben und dies auch so an die eigene kleine Familie weitergeben zu dürfen. Und Bloggermäßig? Ein echt spannendes Jahr – tolle Leute kennengelernt, neue Kooperationspartner gewonnen und mich nähtechnisch wirklich ein ganzes Stück weiterentwickelt.

A propos tolle Leute: #nähenverbindet ist ein Hasthag, den ich zwar nicht ständig verwende, der aber einfach sowas von konkret auf den Punkt bringt, um was es hier geht. Wir alle haben viel zu tun, arbeiten, führen einen Haushalt, ziehen Kinder groß etc… Und dennoch leisten wir uns einen Luxus: Wir nehmen uns Zeit für uns, für unser wunderbares Hobby, das wir nach Feierabend, heimlich, still und leise verrichten. Nähen ist eigentlich eine Sache, die man alleine tut – und dennoch bin ich nie alleine. Ganz im Gegenteil! Durch das Nähen, das Bloggen und die daraus resultierenden Treffen habe ich viele besondere Menschen kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte. Menschen, die zu Freunden geworden sind, obwohl sie am anderen Ende Deutschlands leben. Dafür bin ich wirklich dankbar. Und ich denke, dass jeder von Euch da ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat, hab ich recht?

In diesem Sinne möchte ich Euch einladen, mit mir und der Nähcommunity gemeinsam Silvester zu feiern! Sorgt für ein oder mehrere Accessoires Eurer Wahl (Free Download zum Beispiel hier, hier oder hier), habt Spaß beim Posen und postet das Ganze dann rund um den Jahreswechsel bei Instagram mit den Hasthags #happysewyear und #nähenverbindet. Für das ausgefallenste Bild lasse ich mir etwas Lustiges einfallen 😉 Lasst uns einfach einmal mehr zeigen, wie sehr uns dieses Hobby einander näher bringt und vor allem wieviel Spaß es macht. Ich bin total gespannt!

Und jetzt viel Spaß beim Basteln, allerliebste Grüße und einen guten Rutsch
Miri

Schnitt Karl (schneidernmeistern)
Stoff Jersey grau meliert (Lebenskleidung via stoffbüro)

PS: Einigen Bloggerfreunden habe ich ein bereits fertiges Silvesterpackage zukommen lassen. Bitte seid nicht traurig, wenn keine Post von mir kommt, da ich unmöglich alle versorgen kann…

Kleid “Dress Me” & E-Book-Verlosung

Die letzten Wochen hatten es echt in sich – zumindest in meinem Miriversum… So musste ich dann klare Prioritäten zugunsten des Leben offline setzen und habe mich hier und auch sonst auf allen Kanälen rar gemacht. Umso mehr freue ich mich, langsam wieder durchzustarten. Heute mit “Dress Me“, eines meiner liebsten Adventskleider übrigens, nach dem Schnitt der reizenden Fina.

Dress Me funktioniert lässig oder elegant, je nach Stoff. In meinem Fall habe ich für die Schnittmustertestrunde einen sehr dünnen Jersey ohne Elasthananteil gewählt. Dennoch sitzt die Größe 38 nicht hauteng, wirklich angenehm. Im Schnitt gibt es außerdem zwei verschiedene Ausschnitte, hier ist die hochgeschlossene Variante zu sehen.

Die Raffungen unterhalb der Brust und der runde Bogen machen den Schnitt für mich unverwechselbar. Abnäher im Rücken und Vorne bringen das Kleid auf Figur. Tipp: Damit die Raffung an der richtigen Stelle sitzt, empfiehlt es sich auf dem Schnittmuster nachzumessen, ob die Höhe zischen Schulter und Brustunterseite mit Euren Maßen übereinstimmt und dann entsprechend anzupassen. Mein Probekleid sitzt etwas zu tief, das werde ich beim nächsten Mal ändern.

Na? Wäre das nicht ein tolles Silvesterkleidchen für Euch? Noch ist genug Zeit dafür und für alle Kurzentschlossene verlose ich einmal das E-Book “Dress Me” von Finas Ideen. Dazu bitte einfach unten bis Donnerstag, 29.12.2016, 23.59 Uhr, entsprechend kommentieren und eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen. Den Gewinner werde ich direkt benachrichtigen. Viel Glück!

A propos Silvester: Auf Instagram habe ich schon angedeutet, dass ich mir eine kleine Aktion zum Jahreswechsel überlegt habe. Ich spanne Euch noch ein bißchen auf die Folter und werde am Freitag mehr dazu verraten 🙂

Liebste Grüße
Miri

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Schnitt Dress Me (Finas Ideen)
Stoff via Fabrikverkauf Sperger

Stony Shapes Rollkragenkleid nach lillesol&pelle

Was ist der Nähfrau schönste Freude? Rischtisch – wenn der Postmann Stoff bringt! Und was ist der Nähfrau allerschönste Freude? Rischtisch – wenn der Postmann Überraschungsstoff bringt, den man nicht erwartet! Fühlt sich an wie Weihnachten und überfordert den Postmann in der Regel 🙂 So geschehen in diesem Fall, als der grau-gelbe Jersey aus der Stony Shapes-Kollektion der entzückenden Sabrina alias Brinarina ankam.

Ich wusste nicht sofort, welcher der perfekte Schnitt für das großflächige Muster sein könnte, und schwankte eine Weile zwischen einer klassischen Else oder einem FrauMarlene. Dann fiel mein Blick auf das Buch “Jersey nähen” von Julia (lillesol & pele), ein Mitbringsel meiner Mama. Den Rollkragenpulli daraus wollte ich auf jeden Fall testen und somit war der Fall klar.

Damit das Muster richtig zur Geltung kommen kann wurde der Pulli zum Kleid verlängert und sitzt auch ohne Abnäher oder Rückenteilung erstaunlich gut. Genäht habe ich as usual in 38. Der Rolli sitzt locker, aber nicht zu schlabberig – meines Erachtens perfekt. Den Kragen habe ich im Bruch verdoppelt, so dass ein hoher Rollkragen daraus wurde.

Der Jersey von Kurt Frowein verfügt über eine wirklich angenehme Qualität und hat auch nach dem Waschen und Trocknerrunde nicht an Farbe oder Elastizität eingebüßt. In der Kollektion sind eine Vielzahl von Jerseys und Sweats in grau/gelb/aubergine zu finden. Neugierig? Dann müsste Ihr heute unbedingt bei Bettina (Stahlarbeit), Kathrin (Naadisnaa) und Danie (Prülla) vorbeischauen! Diese drei wunderbaren Powerfrauen zeigen heute ebenfalls ihre Interpretationen von Stony Shapes.

Einen tollen Donnerstag wünsche ich Euch!

Liebste Grüße
Miri

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Schnitt Rollkragenpulli (aus dem Buch Jersey Nähen)
Stoff Jersey Stony Shapes (via brinarina)

Pullover Ida mags geometrisch

Huhu, ja es gibt mich noch – aber gewöhnt Euch nicht zu sehr, denn ich habe die wage Vermutung, dass der Blog einen kleinen Weihnachtswinterschlaf einlegt. Es gibt zwar sooo viel zu zeigen, aber eben abends auch immer soooo viel zu erledigen in den Wochen vor Weihnachten, dass der Blog etwas zurückstecken muss. Heute darf ich Euch aber Ida vorstellen, den neuen Pullover-Schnitt aus dem Kreativlabor Berlin.

Ida ist eigentlich ein schlichtes Basic-Shirt. Aber uneigentlich eben nicht. Durch den dreieckigen Einsatz entsteht ein komplett anderer Eindruck. Seitliche Eingrifftaschen hat der Schnitt im Original übrigens auch noch – die wurden aus Spaß an der Freude aber weggelassen. Nächstes Mal dann… Thinking of Dreieicke wurde es mir gleich geometrisch zumute. Gut, dass Catrin bei unserem üblichen Stoffbash den wunderherrlichen grauen Hexagon von I Got Stripes Studio aus dem Hut gezaubert hat. Wenn der nicht perfekt ist?!

Genäht habe ich Ida in 38, ohne Ärmel- oder Saumbündchen. Beide Versionen sind im Ebook vorhanden. Wie alle Ebooks vom Kreativlabor ist auch dieses mit einer perfekten Anleitung ausgestattet. Gerade wer noch keinen V-Ausschnitt genäht hat, der kann hier wirklich nichts falsch machen. Die Ziernähte hier sind übrigens mit der Coverlock genäht: mit nur einer Nadel ergibt sich der Kettelstich. Mag ich.

Einen schönen Donnerstag wünsche ich Euch & liebste Grüße
Miri

PS: Bei -5 Grad während des Fotografieres war ich so froh, meine Kuschelmütze von Danie zu haben :-*

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Schnitt Pullover Ida (Kreativlabor Berlin)
Stoff I Got Stripes Studio :: Jersey “Hexagon” grau (via Stoffbüro)
Kette Aurin (Goldmeise)

Ringelliebe mit Hoodie Lynn

Yay, es ist soweit! Catrin vom Stoffbüro bringt heute die zweite eigene Kollektion heraus und bleibt ihrer zauberhaften Linie treu: Unis, Ringel und Punkte in neuen Farbstellungen und außergewöhnlicher Qualität. Bei mir gibt es einen Kuschel-Feinripp in taupe-fuchsia zu sehen – vernäht als Kapuzenpullover Lynn von pattydoo.

Der Schnitt ist neu in meinem Repertoire und hatte mich schon lange gereizt. Klar, mit Else und FrauToni ist man Hoodie-technisch prima aufgestellt, aber Lynn bringt eben noch Eingrifftaschen, eine tolle, seitlich überlappende Riesenkapuze und einen wirklich legeren Sitz mit – also musste es schlussendlich sein! Und ich bin froh, denn der Pulli ist super! Genäht habe ich ihn in 36. Tipp: Passenden Kaufhoodie auf das Schnittmuster legen vor dem Ausschneiden. Der Schnitt ist eigentlich für richtig dicken Sweat gedacht.

Der wunderbare Kuschel-Feinripp aus der Stoffbüro-eigenen Weihnachtskollektion ist nicht nur die perfekte Farbkombi für mich, nein, er fühlt sich auch soooo toll an! Die Innenseite ist flauschig weich und trägt sich mehr als angenehm. Der Stoff verfügt über keinen Elasthan-Anteil und ist daher bestens für typische Sweat-Projekte geeignet. Für körpernahe Schnitte, sprich die eng anliegen sollen, ist sicher Catrins Streifenliebe-Jersey die geeignetere Wahl.

Den Kuschel-Feinripp gibt es in vier Ringelkombinationen und drei passenden Unis. Außerdem erhältlich: zwei neuen Farbstellungen von Ännis tollem Strickpunkt und natürlich passende Bündchen und Unis in Hülle und Fülle – jeweils 100% Bio.

Viel Spaß und Erfolg beim Stoffeshoppen 🙂

Liebste Grüße
Miri

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Schnitt Lynn (pattydoo)
Stoffe Kuschel-Feinripp taupe-fuchsia, Bündchen und Single Jersey fuchsia (alles Stoffbüro)

Finally: Coatigan Silvia aus Walkloden

Asche über mein Haupt! Beim Jackensewalong von Elle Puls habe ich ja mal einen Komplett-Flop gelandet! Hochmotiviert bin ich kurzfristig eingestiegen, schnell waren Stil, Schnitt, Farbwelt und Material klarhier könnt Ihr den Urplan noch einmal nachlesen. Erster Schock dann bei der Stoffbeschaffung: das favorisierte taupe war nicht mehr verfügbar und stattdessen wurde es kurzerhand schwarz. Schwarz geht immer, das merkt Ihr hier nun auch mehr und mehr. Bei meiner Kaufgarderobe dominiert das klassische “Werberschwarz”, beim Nähen war es bislang anders herum.

Der Coatigan schien mir auf den ersten Blick ein schnelles und simples Projekt. Nun ja: ich wurde eines Besseren belehrt. Es handelt sich vielleicht um ein simples Jacken-Projekt – aber ich hatte beim Einnähen des Futters einen solchen Knoten im Kopf (der sich bis heute nicht lösen konnte), dass es letztendlich ein ungefütterter Coatigan geworden ist… Weder die knappe Anleitung (hat irgendjemand von Euch das in der Anleitung erwähnte Video-Tutorial je gefunden??), noch die 1.Hilfe-Sitzung in Hannover mit kreamino, ännisews, Prülla und Naadisnaa konnten da Abhilfe schaffen.

Also anders! Ohne Futter und in cool. Kurzerhand wurden die überschnittenen Ärmel auf 3/4-Länge gekürzt und der Kragenbeleg mit offenen Kanten genäht. Bei Walkloden ist das ganz ohne Versäubern problemlos machbar und wenn die Kanten akkurat und sauber aufeinander liegen, finde ich den Look sehr ansprechend.

Die Taschennähte habe ich knappkantig abgesteppt und dafür einmal mehr den Bernina-Schmalkantfuß (10C) zu schätzen gewusst. Selbst vier Lagen Walk verrutschen da nicht und die Steppnaht wird derart sauber und gleichmäßig – da geht dem Nähnerd echt einer ab 🙂 Im Übrigen war dies das erste Projekt seit Langem, bei dem ausschließlich die klassische Nähmaschine zum Einsatz kam. Da sind meine Berni und ich uns so richtig nahe gekommen, ganz gemäß dem Motto #nähenverbindet, ne?!

Der Coatigan hatte seine Outdoor-Einsätze übrigens an den herbstlichen Tagen im Oktober – durch den legeren Fit passt er über dicke Pullis und Blazer gleichermaßen. Der von mir verwendetete Walk von Aktivstoffe besteht aus 100 % Schurwolle. Er fusselt zwar ganz schön beim Zuschnitt und Nähen, beim Tragen dafür überhaupt nicht mehr! Der Favorit ist wirklich perfekt für Übergangsjacken, schützt vor Wind und trägt sich schön leicht.

Habt einen schönen Donnerstag & liebste Grüße
Miri

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Schnitt Coatigan Silvia (schnittchen)
Stoff Favorit Walkloden schwarz (Aktivstoffe)
Pullover hier

Wickelkleid Wanda & Stoffverlosung

Überraschung: Die Wickelding-Reloaded-Reihe geht weiter! Nachdem ich letzte Woche bereits einen neuen Wickelkleid-Schnitt gezeigt habe, gibt es heute eine weitere Alternative zum klassischen Miri-Wickelding. Das Kleid Wanda aus der vorletzten La Maison Victor. Gesehen, gekauft, genäht, glücklich. So in etwa könnte man die Geschichte in vier Worte packen.

Wie bei anderen Schnitten aus der LMV – zumindest bei denen, die ich bereits genäht habe – sitzt einfach alles da wo es sein soll. Die Maßtabellen stimmen mit meinen Maßen überein und es gibt keine Überraschungen. Mag ich! Da kann man dann auch direkt und ganz unbedarft einen Stoffschatz wie diesen vernähen. Die schwarz-blauen Blumenkreise im Mandala-Stil habe ich direkt als fertige Wanda vor Augen gehabt. Und was soll ich sagen? A dream came reality 🙂

Der softe V-Ausschnitt mit Beleg macht das Kleid edel und unverwechselbar. Dazu kommen die breiten Bindebänder, die den weiten, sehr komfortabel geschnittenen Rock, gemeinsam mit einem Gummi im Rücken, auf Figur bringen. Da muss ich direkt wieder das after-Weihnachtsmenü-Argument rauskramen. Die Bänder sind im Schnitt übrigens einlagig vorgesehen – von mir aber in zwei Lagen vernäht, da der Stoff nicht durchgefärbt ist. Der Rock wurde um etwa 5 cm verlängert, bei einer Größe von 1,68m.

Das Kleid stelle ich mir auch toll aus Viskose-Jersey in uni (ein nächstes Projekt!) oder Strick vor; ein echter Allrounder. Der hier vernähte Jersey von Stoffe Hemmers ist superweich, anschmiegsam und auch noch nach dem Trockner schön satt schwarz-blau geblieben. Gefällt er Euch auch so sehr? Es gibt ihn übrigens noch in anderen Farbkombination und ich darf ganze 2,50 m (soviel benötigt man für das Kleid Wanda) verlosen! YAY! Dafür einfach bis Sonntag, 13.11.2016, 16 Uhr, kommentieren und eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen. Vielleicht verratet Ihr auch, was Ihr daraus am liebsten näht und welche Farbvariante der Blumenkreise Euch am besten gefällt. Den Gewinner werde ich direkt benachrichtigen.

Ich drücke Euch die Daumen und wünschen einen schönen Donnerstag!

Liebste Grüße
Miri

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Schnitt Kleid Wanda (La Maison Victor 05/2016)
Stoff Blumenkreise dunkelblau (Stoffe Hemmers)