Rockt: Rock Wedgwood aus Jeans

Rockliebe? Wenn Kleider als eine Art Rockvariante zählen, dann ja, ja, ja! Dann bin ich quasi die Inkarnation der Rockliebe. Ich mag es luftig um die Beine schwingend hundert mal lieber als mit Hosen. Rock/Kleid mit Stiefel, mit Sandalen, mit Flipflops – man ist einfach immer perfekt angezogen und fühlt sich wohl. Ich zumindest.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Und soll ich Euch etwas sagen? Erst dachte ich, dieser Rock sei so eine Ausnahme. Denn als Birnenfigur (schmale Taille, breite Hüfte) ist ein Rock, der weit um die Hüften schwingt in der Regel nicht sooo schmeichelhaft. Das wusste ich natürlich schon vor dem Nähen, wollte es aber einmal wieder nicht wahrhaben – der Rock, den uns Annika von näh-connection in unserer Facebook-Gruppe zeigte, war einfach zu schön. Also Bedenken beiseite geschoben, gut abgelagerten Jeans aus dem Schrank gezogen und losgelegt. Der Rock ist im Grunde schnell genäht und wie bei allen amerikanischen Schnitten empfiehlt es sich, nicht nach der Maßtabelle zu gehen, sondern seine Größe durch Ausmessen der Schnittteile (hier sinnvoll: Taillenband!) zu ermitteln. Laut Tabelle hätte ich nämlich eine 12 nähen müssen (das hat mich zugegebernmaßen ganz schön deprimiert), geworden ist es dann eine 8. Damit kann ich leben.

Im Schnitt vorgesehen sind zwei Taschen (ich liebe Röcke/Kleider mit Taschen!) und Taschenklappen. Letztere habe ich dann doch weggelassen, dadurch würde die Hüfte noch mehr betont. Sobald man in den Rock schlüpft, fühlt man sich irgendwie wie in einer anderen Zeit – echt witzig. Der Rock trägt sich wirklich toll und ich bin sehr überrascht, wieviele mich auf diesen Rock angesprochen haben. Dabei war ich erst so unglücklich, doch mittlerweile trage ich den Rock gerne und freue mich auf den Sommer damit. Da folgt sicher noch eine Sommervariante mit Dots in blau-weiß

Die deutsche Version des Rock Wedgwoods von Straight Stitches Design gibt es ab 7.4. bei näh-connection – und die deutsche Variante lohnt sich! Denn das ständige Umrechnung von Zoll in Centimeter hat mich dieses Mal echt genervt…

Rockliebe2Danke liebe Anika, dass ich heute bei Deiner Rockliebe dabei sein darf! Es ist mir eine wahre Freude, dass Du mich eingeladen hast! Ich bin sehr gespannt, was die anderen Damen noch so zeigen werden und ob ich mein Rock-Repertoire dann direkt erweitern muss 🙂

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Wedgewood (Straight Stitch Design via näh-connection)
Stoff Jeans (Stoffmarkt)

Bernina Blogger Days und Biesen-Schürze

Wer mir auf Instagram folgt, der ist am vergangenen Wochenende nicht daran vorbei gekommen: die Bernina Blogger Days haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen und ich bin immernoch ganz euphorisch. Obwohl ich selbst in der Kommunikation arbeite, ist es einfach ganz anders, wenn ich “privat” die Blogger-Rolle einnehme und quasi auf der anderen Seite unterwegs bin. Dass “ausgerechnet” Bernina, als absolutes Traditions- und Familienunternehmen aus der Schweiz, zu einem solchen Wochenende einlädt, hatte mich anfangs überrascht. Und zwar im positiven Sinne! Und so ist es im Grunde die Tage über fortwährend geblieben. Jeder Mitarbeiter lebt für das Unternehmen, ist von den Produkten so überzeugt, sprüht vor neuen Ideen und Energie und absolut engagiert. Das habe ich selten so erlebt und hat unglaubliche Sympathie geweckt.

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Ja, na klar standen auch die Produkte im Vordergrund. Darum geht es ja schließlich. Ja, natürlich hab ich jetzt das absolute Bedürfnis, auch eine Bernina zu besitzen. Ich habe es ja schon vorher geahnt. Aber insbesondere der Austausch mit den anderen 19 Bloggermädels zu ihren Maschinen und ihrem Zubehör fand ich bereichernd – allen voran meine Zimmernachbarin Anja von JOMA-style. Schon lange schaue ich mich nach einer neuen Maschine um und bin mir unsicher, was sie können soll, was nicht. Wenn man eine Nähmaschine täglich nutzt, dann ist es mir auch wert, ein Modell aus dem höheren Preissegment zu bezahlen. Wenn sie dann hält, was sie verspricht. Genäht habe ich am vergangenen Wochenende auf der B 580 und der B 790. Beide Maschinen sind der absolute Wahnsinn. Die B 790 ist ein Riesenteil, allein durch die Größe ist man schon ganz aufgeregt. Zierstiche, Knopflöcher, Stickereien… Die Features sind endlos und ich will hier auch keinen Testbericht schreiben. Schlussendlich kann man eine solche Maschine nicht in einem halben Tag “erfahren”, das braucht schon eine Weile. Aber das Gefühl auf dieser Maschine zu nähen, die wunderschönen Biesen, die mir mit dem Biesenfüßchen gelungen sind, die Stichqalität… Ich könnte ewig so weitermachen. Übrigens hat mich die B 580 fast noch einen kleinen Ticken mehr überzeugt. Sie ist etwas kleiner, aber das Stichbild fand ich noch schöner… Nun ja, erstmal müsste ich mich entscheiden, welche Stichbreite ich benötige.. Fragen über Fragen…

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Am liebsten hätte ich Tag und Nacht durchgenäht und noch viel mehr Stoffe und Zubehör ausprobiert – die Zeit ist natürlich immer zu knapp. Und das Bernina-Team hatte für uns ein ganz besonderes Rahmenprogramm im Köcher. Vom Dinner auf einer Burg hoch über dem Rhein bis zur Kitchen Party im Hotel Feldberg mit 17 Gängen war alles dabei. Wie erfrischend auch, wenn man am Abend mit dem Firmeninhaber Herrn Ueltschi, für mich Herr Bernina, plaudern kann oder nach seinen Wünschen und Vorstellungen für künftige Nähmaschinen-Generationen gefragt wird. Mein Highlight war jedoch die Werksführung zum Abschluss. Dass die großen Modelle wie in einer Manufaktur direkt am Firmenhauptsitz gefertigt werden, hat mich sehr beeindruckt. Der Werksleiter Herr Horn kennt quasi jede Schraube und jeden Zentimeter in seiner Produktion und hat uns einen unwahrscheinlich interessanten Einblick in die Welt im Inneren der Maschine gegeben. Kaum zu glauben, wie komplex das ist.

Auf welcher Maschine näht Ihr? Habt Ihr Erfahrungen mit Bernina gemacht? Ich bin sehr gespannt auf Eure Kommentare!

Habt einen schönen Donnerstag – liebste Grüße
Miri

PS: Im Workshop ist übrigens eine Schürze entstanden – meine ganz schwarz und schlicht, nur mit Biesen und schwarzem Schrägband eingefasst. Daher kann ich den Beitrag direkt zu RUMS schicken.

Kennt Ihr schon den Bernina Blog? Da gibt es täglich neue Tipps und Ideen – auch ohne eigene Bernina einen Besuch wert 🙂

Alles rund um die Bernina Blogger Days und noch mehr zu den anderen tollen Damen gibt es hier.

Basic Tunika und Charlotta Erde

Ich geb es zu, ich bin gerade etwas Blogmüde, dafür brodelt es im Hintergrund mit vielen frischen Ideen… Ich nähe unwahrscheinlich viel zur Zeit und habe einen großen Stapel, der darauf wartet fotografiert und verbloggt zu werden… Ich hoffe, dass es mich spätestens an Ostern packt und wir die gefühlt 300 Teile vor die Kamera bringen und ich sie Euch hochmotiviert zeigen kann. Hier kommt aber noch die versprochene Charlotta-Variante in wunderschönem Erdton. Ich musste das feine Stöffchen einfach mit meinem geliebten gelb kombinieren.

Die Basic Tunika von kibadoo liegt schon lange auf meinem Rechner und ich bin froh, dass ich sie endlich mal ausprobiert habe. Der Schnitt (genäht in 38) sitzt perfekt, ich habe ersteinmal komplett ohne Anpassungen genäht. Der runde Ausschnitt gefällt mir sehr und ich denke, dass ich den Schnitt künftig öfters als klassischen Shirt-Schnitt nutzen werden; dann natürlich mit verkürztem Saum. Alternativ 20 cm den Saum verlängern, dann funktioniert das gut als Strandkleid, z.B. mit kurzen Flügelärmeln.

Ich freue mich schon irrsinnig aufs Wochenende – ich bin zu den #BerninaBloggerDays eingeladen und werde, neben einem super Kreativ-Programm, auch viele tolle Mädels kennenlernen dürfen. Aufregend!!

Habt einen schönen Donnerstag – liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Basic Tunika (kibadoo)
Stoff Charlotta Erde (Lillestoff)

Basic Wickelkleid und Charlotta purple

Da isses: das erste Wickelding in 2016. Wurde aber auch Zeit, oder? Das ist für mich der absolute Frühlingsbote und ich freue mich schon jetzt – und bin gespannt – auf die vielen Wickelkleider, die hier bald entstehen werden. Als der unverkennbare enemenemeins-Stoff in beerigen Tönen letzte Woche hier ankam, war auf jeden Fall gleich klar, dass nun die Wickeldingsaison eingeleitet wird.

Genäht habe ich – wie üblich – das Basic-Wickelkleid von kibadoo als Fake-Wickel-Variante. Den Ausschnitt vergößere ich in der Regeln um gut 5 cm. Dieses Mal habe ich statt Bündchen mit Jersey versäubert. Ich wollte es ganz Ton-in-Ton und hatte (trotz meiner Riesenkiste Bündchen…) nichts Passendes im Lager. Von Außen gefällt mir das “von-Hand”-mit-der-Cover-Eingefasste sehr gut, ist wirklich schön sauber geworden, von Innen aber gar nicht. Gut, dass mein Einzelfaltdingenskirchensbinder schon beim Zoll liegt. Ich setze all meine Hoffnungen in das Teil 🙂

Dass es Charlotta in insgesamt vier tollen Farbkombinationen gibt muss ich an dieser Stelle glaube ich nicht erwähnen – ich finde sie alle wirklich zauberhaft. Die Variante “Erde” zeige ich Euch demnächst.

Ob ich mal einen anderen Wickelkleidschnitt testen sollte? Habt Ihr Erfahrungen?

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Basic-Wickelkleid (kibadoo)
Stoff Chalotta purple (Lillestoff)

FrauToni, French Terry und taubenblau

Gleich drei Premieren haben sich in diesem Projekt vereint: ein für mich neuer Schnitt, ein für mich neues Material und der erste Pulli für eine liebe Freundin. Letztere hatte sich schon lange einen Hoodie von mir gewünscht, und als ich den kuschligen taubenblauen Stoff in den Händen hielt, wusste ich sofort, dass nun endlich sie an der Reihe sein würde.

FrauToni ist ein superschnell genähter Pulli mit Raglanärmeln und einem – für Sweater eher ungewöhnlichen – Vokuhila-Saum. Der gefällt mir in Kombi mit dem Unistoff wirklich gut, ein schöner Hingucker. Statt der üblichen Kapuze habe ich eine leicht überlappende Kapuze gewählt. Dafür habe ich das reguläre Kapuzen-Schnittteil einfach um rund 10 cm verlängert und spitz zulaufen lassen. Mir fällt gerade auf, dass es noch eine weitere Premiere gab: ich habe zum ersten Mal meine Prym-Variozange benutzt, um die Ösen anzubringen. Geniales Teil!! Bisher habe ich mit dem Hammer gearbeitet – als Nachtnäherin, die schlafende Kinder bevorzugt, aber nicht sooo toll. Beide Daumen hoch für die Zange, total cool und eines der besten Geburtstagsgeschenke dieses Jahr 🙂

Aufgepeppt wurde der Pulli dann durch Ton-in-Ton Covernähte und einen liebgemeinten Plott (danke Danie :-*). Beim Fotos machen, habe ich ich mich ein klein wenig in den Kuschelhoodie verliebt. Dass er sehr gut bei meiner Freundin ankam, muss ich nicht extra erwähnen, oder?

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt Creadienstag
Schnitt FrauToni (fritzi&schnittreif)
Stoff French Terry taubenblau (Lillestoff
Plot Freebie (Henne Prülla)

Farbensause: Sophie in grau/kupfer + Verlosung

Es ist soweit – und endlich kann ich das Geheimnis lüften! Ich freue mich so, dass ich heute bei zwirnguin’s Farbensause dabei sein darf! Entweder Ihr klickt Euch zu Dagmar oder Ihr lest direkt hier weiter…

Als Dagmar mir die Farbe „kupfer“ angeboten hat, war ich mir gleich sicher, dass ich diese wirklich gerne mag – auch wenn der Trend etwas 2015 ist (mit Job und zwei Kindern darf man ruhig etwas hinterher sein, oder?) – und ich habe mich einfach wahnsinnig gefreut, dass ich bei der zweiten Farbensause dabei sein darf – mit so vielen tollen Mädels, wow! Aber dass es gar nicht so leicht sein würde, einen Stoff auszusuchen, der kupfrig daherkommt und mir gleichzeitig gefällt, hätte ich nicht gedacht. Zwischenrein hatte ich etwas Puls, um ehrlich zu sein. Dann bin ich endlich fündig geworden und habe dieses perfekte Stöffchen gefunden: Webware (hachz!), graugründig (doppelhachz!), kupfrige Punkte (dreifachhachz!). Die Punkte glitzern übrigens leicht metallisch, das ist auf den Bildern nicht zu erkennen. Genäht habe ich eine alte Bekannte, Sophie von schnittchen, und perfekte Begleiterin für Büro und Freizeit.

Der Schnitt sitzt super, ist schnell genäht und besticht durch Details wie die bauschigen Ärmeln, das längere Hinterteil und den schönen Beleg-Ausschnitt. Das ist mittlerweile meine dritte Sophie und ich bin einfach immer wieder begeistert, wie gut man diesen – an sich – sehr schicken Schnitt auch nach der Arbeit casual stylen kann.

Morgens mit schwarzem Blazer ins Büro

Nachmittags mit Jeansjacke in die Stadt zum Kaffeetrinken

Abends mit Tasche aufs Straßenfest

Die Tasche, ähm ja, sollte eigentlich auch eine Erfolgsgeschichte werden. Nun ja. Kleiner Tipp: während dem Wenden und vernähen von Innen- und Außenbeutel lieber nicht mit den Girlfriends WhatsApp schreiben. Denn dann wird aus einer easy Reversible Bag, die frau schon 10 mal genäht hat, plötzlich ein wulstiger Beutel. Da hilft dann nur noch die Träger abschneiden, Gurt annähen, und tief durchatmen. Aber die Kombi aus Stoff und Kupferkunstleder ist wunderschön, oder? #kupfermitgrauliebe

Wie gefällt Euch eigentlich meine Kette? Natürlich passend im Kupferlook! Unter Euch Lesern verlose ich eine ganz ähnliche Kette – einfach entsprechend kommentieren und morgen werde ich den Gewinner auf Instagram und Facebook veröffentlichen. Und pssst… bei Dagmar auf dem Blog gibt es heute eine weitere Chance.

Habt es fein und zeigt doch heute auch Eure Favoriten in kupfer mit dem Hashtag #ichliebekupfer – bin ganz gespannt!

Kupfergrüße
Miri

Verlinkt RUMS
Schnitt Sophie in Gr. 38 (schnittchen)
Stoff Popeline fein (c.Pauli Nature)

Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel:

– Den Gewinner verkünde ich auf dem Blog und Facebook. Mit der Teilnahme stimmst Du zu, dass ich Deinen Namen im Gewinnfall veröffentlichen darf. Bitte eine Emailadresse oder anderen Kontakt hinterlassen.
– Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
– Das Gewinnspiel startet ab sofort und dauert bis Donnerstag, 03. März, 23.59 Uhr.
Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre.

Usedom trifft schwarzen Flamé

Achtung Suchtgefahr! Usedom habe ich nun schon einige Male genäht und gezeigt. Heute ist eine schlichte Variante dran, die ich so auch schon im Büro getragen habe und sowohl mit Jeansrock als auch mit schicker Hose funktioniert. Der schwarze Flamé ist ein fester Jersey, dehnt sich nicht (Achtung bei der Größenwahl!) und kommt mit dieser unglaublich schönen Struktur daher.

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Die Struktur fand ich übrigens so genial, dass ich den Stoff auf links vernäht habe, da sie so noch besser zur Geltung kommt. Die Usedom ist wieder die Variante mit schmaleren Ärmeln. Um Stoff zu sparen, habe ich das Hinterteil in der Mitte geteilt, so hat mir 1 (!!) Meter ausgereicht – sagenhaft oder? Die Ärmel habe ich (auf Frühling hoffend) in 3/4-Länge gekürzt und mit Rollsaum versehen.

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Wenn Euch die Kette gefällt, dann schaut doch morgen wieder rein – da habe ich eine kleine Überraschung im Gepäck.

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt MeMadeMittwoch
Schnitt Usedom (schnittreif)
Stoff Flamé schwarz (nosh via stoffbüro)