DIY-Tipp: Pimp it mit Schleifchen

SONY DSCSo, es ist mal wieder an der Zeit, Euch mit einer kreativen Idee zu beglücken – einfach, schnell, effektiv! Sie wird die Welt nicht verändern, und vielleicht macht Ihr das alle ja auch so, aber für alle die es nicht so machen, bitteschön!

Ich bin ja eine Jungs- und Mädchenmama und liebe es! Ich kleide meine Kinder gerne ein, und so lange ich das noch so stark beeinflussen kann, mache ich das! Mit meiner kleinen Grinsekatze habe ich die Liebe zu Schleifchen entdeckt. Ich bin nicht so der rosa, Rüschi, Mädityp, aber Schleifchen gehen irgendwie trotzdem. Und ich pimpe zur Zeit alles damit.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC

Der Gag dabei: Ich möchte, dass die Kleidung, Mützen oder ähnliches dabei aber variabel bleiben und praktisch. Und so bin ich auf die Idee gekommen, die Schleifen per Kam Snaps zu befestigen. Nicht annähen (total unpraktisch beim waschen!!) oder mit Sicherheitsnadeln (autsch!!), sondern zum draufklicken, so dass man jederzeit wechseln kann, oder auch mal nichts dran hat. Eine andere Schleife und das Ganze sieht komplett anders aus, mix and match quasi.

SONY DSC 02- SONY DSC

Auf diese Weise verschönere ich zur Zeit gekaufte Basicshirts für mich, Selbtgenähtes, simple Einkaufsbeutel oder auch die Jungssachen, in die meine Kleine so langsam reinwächst. Graues Beanie vom Lausbub mit rosa Schleifchen: süüüß.

In dieses Sinne: Pimp it und viel Spaß dabei!

NEU: Ab Mai möchte ich Euch immer montags eine Plattform bieten für Eure
//WochenendWerke//. Per Linkup könnt Ihr dann 24h lang all Eure während des Wochenende entstanden “Nähigkeiten” (ob für Euch, Familie, Kinder oder Kunden) auf meinem Blog verankern. Ich bin schon total gespannt!

Liebste Grüße
Miri

Gib mir Stoff!! – oder: Ja, ich bin süchtig.

image(1)Es ist ja kein Geheimnis, ja, ich bin stoffsüchtig! Als Außenstehender mag das komisch klingen und man kann das auch gar nicht so nachvollziehen, aber sobald man mal in die Nähwelt “abgerutscht” ist, dann trifft man irgendwie nur noch Gleichgesinnte. Es ist eine Art Parallelwelt, oder? Schließlich habe ich die vergangenen fast 30 Jahre ganz gut ohne Nähen und Stoffe verbracht und mir hat nichts gefehlt und ich kannte auch niemanden (so dachte ich!), der näht, und jetzt gebe ich monatlich ein Vermögen dafür aus… Am Freitag war der holländische Stoffmarkt in Stuttgart und was soll ich sagen, man hat da ja immer das Gefühl, dass alle Welt Stoffe kauft und dass es sonst nirgendwo Stoff gibt… Ich habe natürlich auch gut zugeschlagen! Gerade für Anfänger und auch einfach zum Testen von Schnittmustern, eigenen Ideen etc. finde ich die supergünstigen Coupons perfekt. Doch mein wahres Herz hängt natürlich einfach total an den Stoffen von Hamburger Liebe, Lillestoff und Nosh *seufz*…

Es ist ja tatsächlich so, dass man als Abhängiger in der freien Zeit, in der man mal nicht näht, man sich in Stoffläden oder online bei Stoffdealern (haha!) rumtreibt und man hektisch hin und her klickt, sich Neuerscheinungen und limitierte Kollektionen “sichert”, dass man ja genug davon vorrätig hat, am besten gleich in allen Farben. Man hat zwar noch kein konkretes Projekt bzw. Bedarf dafür, aber hey, die Kreativität kommt meist im Schlaf, und da ist es umso wichtiger, allzeit bereit zu sein, will heißen immer einen vollen Schrank zu haben!

Es ist ein tolles Gefühl Stoffe zu shoppen, sich von ihnen inspirieren zu lassen und in Gedanken zu kreieren – wie aus ein paar Centimetern Stoff innerhalb Minuten Kleidung, Taschen etc. werden, ist jedes Mal ein kleines Wunder.

Nähen macht glücklich, Stoff macht glücklich! Und wenn der Lausbub beim Stoffesichten sagt “die sind aber schön Mama”, dann fühlt man sich auch gar nicht soooo krank 🙂image

So, ich werde mal kurz bei Evlis Needle vorbeischauen…

Wo kauft Ihr am liebsten ein??

Liebste Grüße
Miri

Mit jedem Schnitt der nächste Schritt – I rums die Liv!

Voller Vorfreude habe ich am Karfreitag das Schnittmuster zu Liv bei pattydoo gekauft, konnte es kaum abwarten mit dem Nähen zu beginnen und war ganz geknickt, dass mein Plan, während der Feiertage Nähzeit für mich zu haben, so gar nicht aufgegangen ist! So ein tolles Shirt, mit Puffärmeln und gerafften Ausschnitt!

03- 04-

Viele Aufträge zu haben ist total schön, aber für sich selbst zu nähen ist noch toller! Und was Kleidung betrifft bin ich ja komplett ahnungslos, also lerne ich mit jedem Stück ganz schön viel (das ist ein Euphemismus für “mache gaaaanz viele Fehler”)! In diesem Fall habe ich mich (vorausschauend wie ich schon gelernt habe!!!) für eine Testversion mit einem supergünstigen, wunderschönen, aber megadünnen Jersey, entschieden. Sagen wir mal so, ohne Overlock hätte ich sicher geheult, und Bündchen und Saum mache ich nie wieder aus so dünnem Jersey… Beim Nähen ist der Stoff immer weiter geworden und das Ergebnis ist eine Art “Steh-Dreh-Kragen”, siehe Fotos. Natürlich gehört das so, wenn jemand frägt, mhm, ja genau 🙂 Habt Ihr noch tolle Shirt-Tipps für mich? Sowohl Schittmusterempfehlungen als auch Nähtipps sind willkommen!

SONY DSC SONY DSC

Nicht destotrotz ist es tragbar, Stoff ist süß und alltagstauglich und für das “echte” Shirt mit besserem Stoff weiß ich jetzt, was man falsch machen kann. Neue Fehler wird’s eh geben, so what?! Jetzt mal ab zum RUMS damit und schauen, was die anderen Kreativen so treiben.

Der Schnitt ist wie erwartet super und total variabel, ich freue mich auf mehr und hab schon viele Ideen, wie man das noch pimpen kann. A propos pimpen: da habe ich in den kommenden Tagen noch eine kleine feine DIY-Idee für Euch, also schaut wieder vorbei!

Liebste Grüße
Miri

PS: Die Fotos, oje, eine verzweifelte Mischung aus “ich-hebe-mein-iPhone-in-die-Höhe-so-lange-bis-ich-mir-wenigstens-ein-bißchen-gefalle” und Selbstauslöser mit der SR, damit man vom Shirt, um das es ja eigentlich geht, auch etwas sieht. Produktfotografie liegt mir eindeutig mehr…

sieben sachen sonntag #03: Häschen hüpf!

Weil ich so gespannt bin, wie die anderen SiSaSo-Blogger ihren Ostersonntag verbracht haben, bin ich auch heute wieder am Start! Ich finde die Aktion echt gut und bin ja eh ein großer Fan von Frau Grinsesterns Blog auf www.grinsestern.com und ihrem Laden, warum nur ist der in Österreich?? Sie sammelt und verlinkt auf ihrem Blog zu den anderen sieben sachen sonntags-Posts.

Hier also unser Sonntag im Schnelldurchlauf anhand von sieben Schnappschüssen:

1) 9 Uhr: los geht’s Richtung Oma und Opa zum Osterbrunch. Brrr so kalt draußen, dass ich glatt in den Daunenmantel schlüpfe. Blöde Idee, wie ich später feststellen werde, hatte nämlich sonnige Temperaturen in Stuttgart heute.

Processed with Rookie

2) Ähm ja, ohne Worte was meine Mama da wieder gezaubert hat. Wir haben ordentlich reingehauen…..

Processed with Rookie

3) nach gefühlt 190 “wann kommt denn endlich der Osterhase?” hat MissWhite erstmal einen Secco in der Sonne gehabt, an Ostern ist das vor 11 Uhr doppelt ok

Processed with Rookie

4) auf dem Gehweg ein Müllkunstwerk gefunden – in Herzform, fast zu schade zum wegräumen

Processed with Rookie

5) achja: Mütze und Loop im Autolook sind super angekommen und das Kind ist nach all der Aufregung im Auto in todesähnlichen Tiefschlaf gefallen

Processed with Rookie

6) Stopp auf dem Sonntagsspaziergang im Kleintierzuchtverein, sooo süße Hasis

Processed with Rookie

7) und zu guter letzt habe ich seit gestern begonnen all meine Stoffvorräte einmal durchzuwaschen… Ein wochenendfüllendes Werk. Aber schlussendlich überlege ich seit längerem, ob ich im Shop Vorgewaschenes verkaufe, dann geht’s einfach nicht mehr so ein und jetzt hab ich mich kurzerhand dafür entschieden. Wie näht ihr? Vorgewaschen oder nicht?

Processed with Rookie

So, so viele Posts wie diese Woche wird es nächste Woche nicht geben, hab ein paar Ideen, die ich erstmal vorbereiten muss…

Habt noch einen schönen Sonntag, ich schau mir jetzt die anderen SiSaSo’s an.

Liebste Grüße
Miri

Fröhliche Ostern!

SONY DSCDieses Jahr verschenke ich zum ersten Mal ausschließlich Selbstgenähtes zu Ostern – Ihr auch? Neben den vielzitierten Brotkörben (ja ich weiß, so simpel, aber ich kenn kaum einen, der die Idee nicht gut fand :-)) gibt es natürlich noch andere Dinge, unter anderem habe ich gestern noch spontan einen Wunsch für meinen “Großen” erfüllt. Für Jungs gibt es ja einfach doch noch viel zu wenig tolle Schnitte oder Stoffe, und oft ist es so, dass sie zwar meinem Lausbub gefallen würden, ich mich aber einfach nicht dazu überwinden kann sie zu vernähen, weil ichs graumsam finde. Aber immer nur Sterne und Streifen kann ich dem armen Kind ja auch nicht antun, auch wenn ich davon niiiiieeee genug bekommen kann, hihi. Er ist halt ein echter Junge und wollte eine “tule Mütze, Mama, weißt Du, mit Autos und so einer Absperrung”. Aha. “Und noch so einen Schlupferschal”. Nichts einfacher als das, Loop und Schirmmütze sind ja schnell gemacht – aber ich habe mittlerweile einfach doch schon zu viele Dinge genäht, die ich mega fand, und er mich mit schief-geneigtem Kopf angeschaut hat und dann gesagt hat “nein, das mag ich nicht!”. Und die Mamas unter Euch wissen, dass, wenn das ein knapp Dreijähriger sagt, man es ihm leider auch nicht schön reden kann… Oh ich schweife ab 🙂

Ich habe nun, meiner Meinung nach, die perfekte Kombi gefunden aus Fahrzeugprint und (meinen so geliebten Ringeln) aka rot-weißem Absperrband, oder? Ich werde berichten, was der Lausbub dazu gesagt hat 🙂

SONY DSC  SONY DSC

Was gefällt Euren Kids so? Wo holt Ihr Euch – vor allem für Jungs, für Mädels gibts ja en masse – Eure Ideen und Inspiration?

Ich wünsche Euch samt Familie schöne Osterfeiertage, vielleicht spitzt ja doch noch die Sonne raus!

Liebste Grüße
Miri

PS: Für die Nicht-Näher unter Euch gibts Loop und Kappe ab sofort in meinem DaWanda-Shop 🙂

Was Nähen und Yoga gemeinsam haben

Wie kann es sein, frage ich mich, dass ich mittlerweile mehr Zeit mit Nähen, Stoffen und allem drum herum verbringe, als jemals sonst mit einer Sache? Nie, wirklich noch nie, habe ich eine Sache begonnen, musste mir alles komplett selbst beibringen und bin dran geblieben – freiwillig – und habe dann auch noch so viel Spaß und Freude, ja Zufriedenheit, Entspannung und Ausgeglichenheit empfunden.

2013-12-08 13.59.36Ich höre zur Zeit so oft den Satz “ich wusste ja gar nicht, dass Du nähst” – Ha, das wusste ich bis vor kurzem ja auch noch nicht 🙂 Anfang Dezember habe ich von einer Freundin eine Nähmaschine geliehen, und mir mittels Youtube mal angesehen, wie man Unter- und Oberfaden einfädelt (ich dachte das schaffe ich nie und wollte schon vor dem Praxistest wieder aufhören), dann habe ich  Schlangenlinien auf Papier genäht. Zufällig habe ich die Webseite bzw. den Blog von pattydoo entdeckt und war total begeistert! Ich habe alle Posts von der supersympathischen Ina verschlungen, die Videos angeschaut und konnte es kaum erwarten ihre Ideen auszuprobieren. Dazu musste ich ja aber ersteinmal Stoff kaufen. Oh war das aufregend, wirklich! Ich habe mich ganz komisch und fremd gefühlt, als ich in den Hilco spaziert bin. Alle um mich rum schienen voll die Profis zu sein und ich versuchte auch so zu wirken, hihi. Wieder daheim habe ich mich dann als erstes an einen Loop gemacht und damit war es um mich geschehen: dieses mega Gefühl, dass ICH das gemacht habe, es gibt weniges, was einen zufriedener macht. Und mit jedem Projekt, das ich umgesetzt habe, bin ich mutiger, kreativer geworden, habe bemerkt, wie ich immer mehr eigene Ideen bekomme und verstehe, wie man denken muss, wie man seine Ideen an der Maschine umsetzen kann.

Nähen ist für mich Yoga im Kopf. Ich schaffe es dabei tatsächlich eine komplette Leere im Kopf zu erzeugen – und ist das nicht das, wonach alle in ihrer Freizeit streben? Das ist mir bislang nicht einmal beim Sport oder Lesen gelungen. In meinem Hautberuf und natürlich auch mit den Kids daheim ist es so, dass ich immer tausend Dinge gleichzeitig mache. Dass man auch nicht alles immer 1000%ig machen kann, muss man da einfach akzeptieren und dass ein Großteil des Gelingens von äußeren Faktoren abhängig ist. Beim Nähen ist das anders. Allein Du beeinflusst das Ergebnis, allein Du bist verantwortlich wie und in welchem Tempo Du ans Ziel kommst und es trägt einfach komplett Deine Handschrift. Das Nähen hat auch mein Verhältnis zum Thema “Gründlichkeit” geschärft, denn diese bzw. eher die Ungründlichkeit bringt einen ganz schnell zur Weißglut 🙂

Warum ich das Euch heute erzähle? Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass ich ein Gewerbe anmelden, einen Blog schreiben und am besten einen DaWanda-Shop mit von mir selbstgenähten Dingen betreiben würde, hätte ich lauthals gelacht. Und jetzt bin ich einfach megazufrieden und glücklich wie das gerade läuft und sehr gespannt, wie es weitergeht. Liebe Nähanfänger, bleibt dran! Man sieht so schnell Erfolge und wird so schnell immer besser! Und liebe Rookies, lächelt ruhig milde über meine Euphorie, ich stehe da drüber 🙂

Ganz schön lang geworden, ich wollte eigentlich nur einen kurzen Absatz schreiben… Wer bis hier gelesen hat, danke!

Ich wüsste so gerne wie es Euch geht? Warum näht Ihr so gerne?

Liebste Grüße
Miri

Follow my blog with Bloglovin

DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCHeute möchte ich mit einer kleiner Osterüberraschung beginnen: das erste DIY Tutorial von MissWhite ist fertig! Nachdem meine faltbaren-ich-steck-sie-schnell-in-die-Schublade-Brotkörbe Euch so gut gefallen haben, dachte ich, dass das ein perfektes  Projekt sei für Nähanfänger oder solche, die es werden wollen! Außerdem sind die Brotkörbe auch ein prima Osternest – und wenn Ihr es partout nicht selber probieren wollt, kein Problem. In meinem DaWanda-Shop findet Ihr verschiedene Designs zum bestellen oder Ihr meldet Eure individuellen Wünsche an.

So jetzt aber los: DIY Tutorial #01 | Faltbare Brotkörbe mit Kam Snaps

SONY DSCSONY DSCDie Brotkörbe könnt Ihr natürlich in ganz unterschiedlichen Größen herstellen, da bei uns aber die ganze Familie am Ostertisch sitzen wird, nähe ich hier die große Variante in 40 x 40 cm. Dazu benötigt Ihr folgendes Material: 2 Stoffquadrate
(à 40×40 cm), 1 Schabrackeneinlage Vlieseline S520 (40 x 40 cm), ein passendes Schrägband
(ca. 165 cm), farblich passendes Garn, eine Nähmaschine (muaha!), ein Bügeleisen und natürlich Kam Snaps. Tipp: Eine Seite kann auch mit Wachstuch genäht werden, dann habt Ihr eine abwaschbare Variante.

Schneidet die Stoffe und die Einlage in der gewünschten Größe zu. Am besten nehmt Ihr dazu einen Rollschneider und ein Patchworklineal, geht aber auch mit einer Schere. Aus der Einlage schneidet Ihr an den Ecken jeweils 7,5 cm große Quadrate. Die Einlage gibt dem Korb nachher Stand. Ich knicke sie vor dem nähen immer einmal vor. Anschließend die Stoffe gründlich bügeln und dann die Einlage mit der beschichten Seite auf die linke (also die schlechte) Seite bügeln. Dazu fest aufdrücken und das Bügeleisen ohne Dampf auf Stufe 2 einstellen.

SONY DSC   SONY DSC   SONY DSC

Dann geht auch schon ans nähen. Ihr legt die Stoffe nun so aufeinander, wie das Endprodukt aussehen soll: Ganz unten den Außenstoff mit der schönen Seite nach unten, dann die Einlage mit Knicken nach oben und zuletzt den Innenstoff mit schöner Seite nach oben. Da die Einlage so fest ist, ist abstecken schwierig. Ich empfehle Euch, einmal ringsrum knapp abzusteppen, dann verrutscht beim Schrägband im nächsten Schritt nichts. Ich habe hier eine größere Stichlänge gewählt, dann geht es schneller. Da die Bauwolle sehr dünn ist und die Einlage sehr fest, testet vorher die Fadenspannung. Bei meinem Stoff musste ich diese etwas herunterdrehen.

SONY DSC   SONY DSC   SONY DSC

Dann ist das Schrägband dran – bloß keine Angst davor! Einfach sauber unter die Kante legen, straff umklappen und gut verriegeln. Durch die feste Einlage kann hier nichts verrutschen, wirklich gut geeignet, um seine Scheu vor dem Schrägband zu verlieren. Kurz bevor Ihr an der Ecke angekommen seid stoppt Ihr, legt eine ordentliche Kante und näht ein bis zwei Stiche über die Kante, dann zurück und dreht dann erst den Stoff. So stellt Ihr sicher, dass die Kante beidseitig fest sitzt.

SONY DSC  SONY DSC  SONY DSC

Das wiederholt Ihr an allen Ecken und Seiten und wenn Ihr am Anfang angekommen seid, dann kürzt das Schrägband mit etwa 1 cm Überlappung und verriegelt am Ende nocheinmal. Jetzt fehlen nur noch die Kam Snaps. Ich habe diese hier mit jeweils 2,5 cm Abstand zum Rand direkt an der Kante, die sich durch die herausgeschnittenen Quadrate in der Einlage bildet, angebracht. Und fertig! Dank der Kam Snaps lassen sich die Körbe bei Gebrauch easy zusammenknöpfen und nach dem Frühstück, Brunch, whatever, platzsparend verstauen.

 SONY DSC  SONY DSC  SONY DSC

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim nachnähen! Und hoffe, dass das Tutorial gut verständlich ist. Ich freue mich, wenn Ihr dem Post und meiner Facebookseite ein “Like” schenkt, wenn Euch das DIY gefällt! Weitere sind in Planung und Ihr wollt doch keines verpassen 🙂

Liebste Grüße
Miri

sieben sachen sonntag #02

Eigentlich bin ich viiiiel zu müde, um noch irgendwas anderes zu tun, als mit einem Glas Wein und einer Schüssel Essigchips auf der Couch zu liegen, aber jetzt juckt mich der sieben sachen sonntag doch noch und ich gebe eine ganz knappe Version von einem ganz besonderen Sonntag heute. Zum einen ist unsere Grinsekatze heute auf den Tag 7 Monate alt (woahh wo ist denn nur die Zeit hin??!!) und zum anderen, haben wir Taufe gefeiert. Bei blauem Himmel und strahlenden Sonnenschein haben wir ein herrliches Gartenfest mit unseren Liebsten genossen, das mich so eingenommen hat, dass mein geliebtes iPhone zum ersten Mal seit Monaten mindestens 8 Stunden in meiner Handtasche verbracht hat – unbemerkt!! Also gibt es nur Fotos von davor und danach, voilà!

Heute Nacht (also fast gestern) habe ich noch schnell eine Spitzenborte vom Stoffmarkt an mein neues Pünktchenkleid genäht…

Processed with Rookie

Heute morgen dann als erstes noch sämtlichen Gliedmaßen einen sommerhaften Touch verliehen…

Processed with Rookie

Dann der Schokosahnebeerentorte (hmmmm, sie war genau so lecker wie es sich anhört) den letzten Schliff verliehen, bevor die Kids aufgewacht sind…

Processed with Rookie

Das Taufkind in meinen geliebten Ringel-Pünktchen-Look gesteckt (an mir ist echt ein Nordlicht verloren gegangen…)

Processed with Rookie

Die Tischdeko vorbereitet – heute ausnahmsweise mal gaaaaanz bunt. Normalerweise kommen mir nur weiße Tulpen ins Haus 🙂

Processed with Rookie

Den Nachbarn noch einen Kirschzweig stibitzt, damit sich meine drei Osterhäschen nicht so einsam fühlen…

Processed with Rookie

Und dann war es 9 Uhr und wir sind ab Richtung Kirche / Timeshift: Nachdem unsere lieben Gäste satt und zufrieden nach Hause gerollt sind, haben wir noch ein bißchen auf dem Boden getobt und dann sind die Kids gaaaanz schnell eingeschlafen 🙂

Processed with Rookie

Hoffentlich hattet ihr auch einen schönen Sonntag! Ich freue mich auf eine ruhigere und hoffentlich produktivere (Näh-)Woche – sowohl für meine Kids als auch mein liebes Patenkind muss der Osterhase noch fleißig sein. Habt Ihr schon Geschenke??

Liebste Grüße
Miri

PS: Mehr SiSaSo bei www.grinsestern.com

Achtung, fertig, RUMS: It’s a Pumphose!

SONY DSCJuhu Juhu, es ist soweit! Ich habe tatsächlich zum ersten Mal etwas “Richtiges” für mich genäht (von einem Loop mal abgesehen)! Das kennt ihr ja sicher – man näht und näht, erst für die eigenen Kinder, dann kommen schon die ersten Anfragen aus dem Familien- und Bekanntenkreis und irgendwie bleibt man dann selbst auf der Strecke. Aber dem habe ich jetzt Einhalt geboten, denn als der neue, supertolle Schnitt Pump it up von Hedi herauskam war es um mich geschehen: ich liiiebe einfach Schlabber-, Harems- oder Thaihosen! Das Ebook habe ich gleich im Set besorgt, denn auch die Kids sollen demnächst den Komfort der “das-sieht-doch-aus-wie-reingemacht”-Hosen (Zitat Schwiegermutter) kennenlernen.

Also Stoff ausgesucht und meine Trendfarbe 2014 als Kick hinzugefügt und los! Naja so schnell gings dann doch nicht Foto 1– so ein Schnittmuster für Erwachsene ist schon nochmal ne andere Nummer. Gefühlt 100 Blätter DIN A4 werden da ausgedruckt, aneinander geklebt, abgepaust, ausgeschnitten und auf den Stoff übertragen… Hört sich kompliziert an, geht dann aber eigentlich. Man braucht nur genügend Platz auf dem Boden 🙂

Foto 2  Foto 3

Genäht ist es dann ja schnell. Hach ist das ein tolles Gefühl, wenn da innerhalb weniger Minuten aus ein paar unscheinbaren Stoffbahnen ein richtiges Kleidungsstück wird! Mit der Overlock zweimal geblinzelt und fertig – Naja, in meinem Fall war nach zwei MInuten zum ersten Mal das Garn alle (ich hatte das Glück, das meine Maschine voreingefädelt war) und ich hab mich dann doch ein bißchen gefürchtet, wahhh! Habe aber immer den Anspruch erstmal ohne Internet und Youtube klarzukommen und siehe da, Gritzner hat eine echt gute Anleitung mitgeliefert, nach zehn Minuten konnte der Spaß weitergehen.

SONY DSCDie Bux ist fertig und ich bin stolz wie Oskar! Der gestreifte Sweat ist aus der Frühjahrskollektion von Hilco und der pinke Sweat aus dem Winter, ebenfalls Hilco. Habe in der Werkstatt des Mannes sogar eine Loch- und Ösenzange gefunden, was der Mann alles hat 🙂

SONY DSC

Da heute Donnerstag ist, mach ich auch zum ersten mal beim sogenannten RUMS mit. Eine Bloggeraktion, bei der DIY but for yourself angesagt ist – da kann man sich prima Ideen holen oder inspirieren lassen.

Na, wie gefällt Euch meine Hose? I love it – egal was meine geliebte Schwiegermama sagt.

Liebste Grüße
Miri

Follow my blog with Bloglovin

Brauche ich einen Plotter – ja oder ja?

Oh Mann oh mann. Ich glaube ich habe ein Loch im Geldbeutel oder meine Bankdaten wurden geknackt – anders kann ich mir nicht erklären, wo meine Ersparnisse hin sind… Haha, natürlich kann ich das! Der aufmerksame Leser weiß um meine Stoffsucht (hmm, diese Woche habe ich ja noch gar nichts bestellt…) und ich werde über dieses große Laster noch demnächst berichten.

Eine Freundin, die mich eigentlich erst so richtig zum nähen gebracht hat, sagte mir “Nähen ist ein teures Hobby, überleg Dir das gut vorher”. Irgendwie wusste ich damals nicht so richtig was sie meinte. Klar, eine Nähmaschine, ok. Ein bisschen Stoff, ok. Verbuch ich mal als Starterkosten, dachte ich. Mhh nun ja, dass in kürzester Zeit auch eine Overlock und eine  Expedit-Regal voll Stoff das bisherige “Wickel-Zimmer” bevölkern würden, war mir damals nicht klar. Und dass der Lausbub dann plötzlich von “Nähzimmer” und “die ist ja noch cooler die Nähmaschine” sprechen würde auch nicht. Ich wollte doch eigentlich nur mal einen Loop nähen können und hatte doch eigentlich gar nicht vor näh- und stoffsüchtig zu werden, mich selbständig zu machen und einen Blog zu schreiben… Und jetzt fürchte ich, muss sich mein Konto auf eine weitere Belastung gefasst machen: Ich brauche einen Plotter! Anders bin ich, so fürchte ich, nicht mehr geschäftsfähig. Habe mir das jetzt lange Zeit angeschaut (ok, ein paar Wochen), lange überlegt (hmmmmm) und bin jetzt zu dem Entschluss gelangt, dass es ohne Plotter nicht mehr geht. Ich meine, wie cool ist es, Selbstgenähtes noch individuell mit aufbügelbaren Schriftzügen, Namen oder Grafiken zu pimpen? Ich sehe schon die weltbesten Grillschürzen und Unterhemden für den männlichen Teil des Freundeskreises vor mir :-), die süßesten Kinderaccessoires und coolsten Taschen…

Ich habe mir selber aber auferlegt, noch bis zum Ende der Woche mit der Entscheidung für einen Plotter zu warten. Also bitte, gibt es denn überhaupt Argumente dagegen (haha)? Für welches Modell soll ich mich entscheiden? Ich bitte um Eure Unterstützung! Kommentare bitte unter den Originalpost.

Liebste Grüße von der Plottermiri

Follow my blog with Bloglovin