Karl, I and a #happysewyear

Servus – da bin ich schon wieder! Zum definitiv letzten Mal in diesem Jahr. Und heute verrate ich auch endlich, was ich mir für Silvester überlegt habe. Aber erst einmal Bühne frei für Karl! Natürlich musste auch ich Monikas neuen Schnitt ausprobieren, um bei der Anprobe dann zu dem Schluss zu kommen, dass das Kleid Karl in meinem Fall besser ein Pulli Karl werden sollte. Insgeheim wusste ich es ja schon vorher, aber ich wollte dem Besserwisser in mir paroli bieten. Karl-das-Kleid steht auf schlanke Beine und ich habe andere Vorzüge, um es mal positiv zu formulieren.. Karl-der-Pullover ist aber auch ein echter Hingucker und längst ein ständiger Begleiter. Der Turtleneck ist einfach hot, oder?

2016 war ein tolles Jahr. Beruflich hat es mich sehr gefordert und war gespickt mit vielen großen Meilensteinen, die ich mir vorher nie hätte träumen lassen. Privat durfte ich einmal mehr erfahren, wie schön es ist, in einer liebevollen, unterstützenden, kümmernden, okay manchmal vielleicht zu kümmernden, Familie zu leben und dies auch so an die eigene kleine Familie weitergeben zu dürfen. Und Bloggermäßig? Ein echt spannendes Jahr – tolle Leute kennengelernt, neue Kooperationspartner gewonnen und mich nähtechnisch wirklich ein ganzes Stück weiterentwickelt.

A propos tolle Leute: #nähenverbindet ist ein Hasthag, den ich zwar nicht ständig verwende, der aber einfach sowas von konkret auf den Punkt bringt, um was es hier geht. Wir alle haben viel zu tun, arbeiten, führen einen Haushalt, ziehen Kinder groß etc… Und dennoch leisten wir uns einen Luxus: Wir nehmen uns Zeit für uns, für unser wunderbares Hobby, das wir nach Feierabend, heimlich, still und leise verrichten. Nähen ist eigentlich eine Sache, die man alleine tut – und dennoch bin ich nie alleine. Ganz im Gegenteil! Durch das Nähen, das Bloggen und die daraus resultierenden Treffen habe ich viele besondere Menschen kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte. Menschen, die zu Freunden geworden sind, obwohl sie am anderen Ende Deutschlands leben. Dafür bin ich wirklich dankbar. Und ich denke, dass jeder von Euch da ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat, hab ich recht?

In diesem Sinne möchte ich Euch einladen, mit mir und der Nähcommunity gemeinsam Silvester zu feiern! Sorgt für ein oder mehrere Accessoires Eurer Wahl (Free Download zum Beispiel hier, hier oder hier), habt Spaß beim Posen und postet das Ganze dann rund um den Jahreswechsel bei Instagram mit den Hasthags #happysewyear und #nähenverbindet. Für das ausgefallenste Bild lasse ich mir etwas Lustiges einfallen 😉 Lasst uns einfach einmal mehr zeigen, wie sehr uns dieses Hobby einander näher bringt und vor allem wieviel Spaß es macht. Ich bin total gespannt!

Und jetzt viel Spaß beim Basteln, allerliebste Grüße und einen guten Rutsch
Miri

Schnitt Karl (schneidernmeistern)
Stoff Jersey grau meliert (Lebenskleidung via stoffbüro)

PS: Einigen Bloggerfreunden habe ich ein bereits fertiges Silvesterpackage zukommen lassen. Bitte seid nicht traurig, wenn keine Post von mir kommt, da ich unmöglich alle versorgen kann…

MissionUnderCover: Baby Lock Coverstitch

Es ist soweit, die #missionundercover neigt sich dem Ende zu und ich bin mit meinem Post heute quasi im Zieleinlauf 🙂 Der Vorteil als Organisatorin einer solchen Aktion liegt natürlich eindeutig darin, dass man die Reihenfolge der Testmaschinen festlegen kann. Mir war es wichtig, die Baby Lock Coverstitch (kurz BLCS), unangefochtene Königin unter den Covermaschinen, empfohlen aus allen Richtungen, the one and only, ganz am Schluss zu testen. Sollte sie wirklich all das sein, so wollte ich allen Maschinen vorher eine reelle Chance geben. Denn blind soooo viel Geld auszugeben, das ist definitiv nicht das, was eine gebürtige Stuttgarterin macht! Und wenn Ihr bis ganz ans Ende lest, dann erfahrt Ihr auch, für welche Maschine ich mich letzendlich entschieden habe.

page

BABY LOCK COVERSTITCH

Preis 1.319 Euro

Gesamteindruck Der erste Eindruck ist natürlich “wow”! Wenn dann plötzlich der Rockstar im eigenen Nähzimmer steht, verblasst auf einmal alles andere. Die Maschine ist sehr kompakt, von der Form her ganz anders als die anderen getesteten Maschinen. Die Verarbeitung ist wie erwartet tadellos. Der kleine Durchlass macht mich etwas nervös. Und die Maschine hat keinen Freiarm.

Handhabung Das Einfädeln ist dank der Jet-Air-Funktion (per Luftdruck) schnell erledigt. Die Fadenführung bei den Oberfäden ist klar nachvollziehbar. Da überlegt man auch keine Sekunde und wechselt die Farben des Garns nach Lust und Laune. So muss das sein! Irgendwie ist der Blickwinkel auf den Nähtisch für mich besser als bei den anderen Maschinen, ich sehe mehr vom Werkstück, was ich als sehr angenehm empfinde. Der Transporteur zieht sehr sehr regelmäßig und die Nähte sind schnurgerade. Die Geschwindigkeit über das Pedal lässt sich im ungeübten Zustand nur im Turbo regeln, im Laufe der Testphase wird es aber besser dosierbar. Absolut toll finde ich, dass die Maschine ketteln kann – eine absolute Besonderheit unter den Coverlocks. Das bedeutet, man kann nach der Naht, einfach wie bei der Ovi ein paar Raupen nähen und dann abschneiden. Dadurch hat man keinen zusätzlichen Zug auf der Naht. Perfekt.

Stichbild Was soll ich sagen? Meine ersten Nähte waren nix! Nur Fehlstiche! Ich bin komplett verzweifelt und habe sofort Hilfe gesucht in unserer Test-Whats-App-Gruppe 🙂 Nochmal Einfädeln brachte es und dann fiel mir kurz darauf auch auf, woran es lag: Wenn der Unterfaden wie auf dem Bild links verläuft, dann gibt es Fehlstiche. Also immer kontrollieren vor der Naht, ob der Faden nicht runtergerutscht ist. Dann ist alles super!

page3

Die Nähte sind einfach der Hammer und meiner Meinung nach auch schöner und regelmäßiger als z.B. die der Janome. Über eine doppelte Ovinaht kommt sie ohne Probleme, da braucht es (zumindest bei Jersey) auch keine Hebamme. Der Hardcoretest war dann eine doppelte Ovinaht aus dickem Fleece. Die Maschine schafft es. Aber nur, wenn man am dicksten Punkt entweder manuell oder mit einer Hebamme unterstützt. Wenn man an diesen Stellen zu schnell näht, dann bricht bzw. verbiegt entweder die Nadel oder die Maschine kommt aus dem Tritt und es folgen Fehlstiche. Bei der BLCS ist mir die Markierung auf dem Füßchen sehr positiv aufgefallen, auch wenn die anderen Maschinen das teilweise auch hatten. Auf jeden Fall gelingt es mir mit dieser Maschine zum ersten Mal, z.B. bei einem Saum, dass die Nähte beim Umrunden direkt aufeinander treffen.

Lautstärke Absolut in Ordnung, aber nicht so leise wie die Janome.

Zubehör Pinsel, Schraubenzieher & Co. Standard also.

Fazit Ich war der BLCS gegenüber schon ziemlich kritisch eingestellt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ich mit diesem Mini-Durchlass etwas hinbekommen solle. ABER diesbezüglich muss ich wirklich sagen, unbegründet! Erst dachte ich, ich müsse alles vor dem Zusammennähen covern, könnte nicht wirklich spontan oder gar nachträglich verzieren. Mit jedem Teststück wurde ich dann mutiger und schließlich wagte ich mich dann an eine bereits fertige Rosen- Bethouia (zeige ich nächste Woche im Ganzen) und es gelang mir relativ unkompliziert, die Raglannähte, das Ausschnitt- und die Armbündchen zu covern. Zugegeben, man muss etwas schieben und dehnen, aber es geht! Hardcoretest war dann wieder mit dem dicken Fleeceteil (zeige ich auch nächste Woche), das ich ebenfalls im bereits zusammengenähten Zustand gecovert habe, selbst an den Schulternähten hat das geklappt.

SONY DSC

Ich bin nach dem Test sehr sehr euphorisch gewesen und irgendwie total verknallt. Dennoch: Die Maschine hat einen stolzen Preis. Auch wenn ich mich mit ihr gleich so wohl gefühlt habe, ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht! Schlussendlich hat aber das Gefühl gesiegt! Und auch bei mir ist es die Baby Lock Coverstitch geworden. Auf Platz 2 ist für mich die Janome, dann die Baby Lock Success C4 und Schlusslicht ist die Merrylock. Warum? Ich nähe wirklich viel, das weiß ich mittlerweile und möchte daher keinen Kompromiss machen. Den habe ich z.B. bei meiner Ovi gemacht und jetzt plane ich schon den “Austausch”. Die Maschine soll wirklich all meine Bedürfnisse stillen können, es muss Spaß machen. Jet-Air-Einfädelung müsste es gar nicht sein, aber allein, dass auch die Oberfäden schnell eingefädelt sind, macht die Maschine attraktiv. Das Stichbild ist “bestechend” und dass der kleine Durchlass kein Hindernis ist, hat für mich dann schlussendlich den Ausschlag gegeben. ABER: Covern ist Übungssache! Und ich muss noch viel üben! Mit der BLCS treffe ich zwar die Nähte super, aber mit jedem Stück lerne ich etwas Neues dazu. Ich bin total im Glück, mein Traum einer eigenen Coverlock ist nun wahr geworden! Ganz bestimmt gehöre ich nicht zur “Covernähtealloverfraktion”. Es ist aber eine reine Wohltat, ein Shirt mit einer dehnbaren Doppelnaht zu säumen, fertig in 5 min, stabil und schön. So muss das sein.

So, ich komme jetzt zum Ende! Liebe Leser und liebe Mitstreiterinnen! Dass aus einer spontanen Idee eine solche Aktion werden würde, wer hätte das gedacht im Januar. Ich bin so happy, Euch alle auf diese Weise (noch) näher kennengelernt zu haben und dass wir hier den Nerv von Euch allen getroffen haben. Danke dafür! Und – auch wenn sie es größtenteils nicht lesen – möchte ich mich bei meiner Familie und bei meinen Freunden bedanken, die sich rund um Weihnachten und meinen Geburtstag sehr spendabel gezeigt haben, als ich vom Wunsch einer weiteren Maschine berichtete. Merci!

Morgen geht es weiter bei Veronika. Alle Coverlockmaschinen für diese Testreihe wurden uns zur Verfügung gestellt von der Nähwelt Flach.

Liebste Grüße
Miri

PS: Hier geht es zur Gesamtübersicht der #missionundercover.

Verlinkt Freutag

MissionUnderCover: Merrylock 3040

Bevor ich Euch gleich meinen – zugebenermaßen – kurzen Testbericht zur Merrylock vorstelle, wollte ich mich an dieser Stelle einmal bedanken! Ich bin immer total glücklich über Eure Kommentare und dass sie tatsächlich ankommt, unsere Mission! Toll, dass Ihr die Testreihe so verfolgt und sie Euch eventuell sogar in Eurer Entscheidungsfindung unterstützt. Ich habe mich letzte Woche übrigens entschieden. Eine Woche nachdem ich die letzte Maschine weitergeschickt habe, bin ich zu einer Entscheidung gekommen und habe nun seit Samstag mein Schätzchen! Welche es geworden ist, behalte ich mal noch für mich 🙂

page

MERRYLOCK 3040

Preis 329 Euro

Gesamteindruck Ich packe die Maschine aus dem Karton und habe ein Déjà-Vu. Die Maschine erinnert mich so sehr an die Success C4, dass ich erst einmal googlen muss. Scheinbar kommen die beiden Maschinen aus dem gleichen Werk und unterscheiden sich nur geringfügig. Bei dem Preis habe ich wenig Erwartungen und dafür ist die Verarbeitung und die Stabilität wirklich in Ordnung. Pluspunkt: der große Durchlass.

Handhabung Nachdem das hier die dritte Testmaschine ist, sollte das Einfädeln eigentlich gut klappen. Das Innere der Maschine ist ziemlich verwinkelt und mit viel Fluchen ist der Unterfaden dann auch irgendwann eingefädelt. Superätzend ist der “Kamm” und die Vorsortierer für die drei Oberfäden… Was für ein Gefummel! Ich weiß schon vor dem ersten Stich, dass das (trotz des megagünstigen Preis) auf keinen Fall meine Maschine wird. Ich würde vor jedem Farbwechsel drei mal überlegen, ob es das wert ist… Geduld ist einfach nicht meine Stärke.

Stichbild Ich bin ehrlich. Nach dem Gefummel mit den Oberfäden bin ich nur noch mäßig bei der Sache und ich nähe ein paar Mal über Stoffreste. Das Stichbild ist wirklich nicht schlecht. Gleichmäßig und sauber. Säumen kann man mit der Maschine bestimmt gut, mehr traue ich ihr nicht zu. Jede doppelte Naht, die ich auf dem Stoffrest cover, bringt die Maschine ins Straucheln. Nach 10 Minuten reicht es mir. Ich bin auf der Suche nach einer Maschine, mit der ich Säumen kann, ja. Aber ich will auch schicke Ziernähte machen, über mehrere Lagen, auf allen Arten von Stoff. Danie hat in ihrem Testbericht ganz viele Bilder. Ich habe es vor lauter Frust gar nicht mehr dokumentiert 🙁

Lautstärke Ähnlich wie meine Overlock, ganz schön laut.

Zubehör reguläres Zubehör (Pinzette, Schrauber etc.)

Fazit Die Maschine ist wahnsinnig günstig. Ich wollte sie unbedingt in der Testreihe haben, um selbst sehen zu können, was 1000 Euro Preisunterschied ausmachen. Ich bin an die ganze Testaktion unvoreingenommen rangegangen, denn blind die Baby Lock Coverstitch (nur weil sie überall gehyped wird) zu kaufen, wäre dann doch etwas zu einfach. Wer eine Zweit-Maschine sucht oder eine Covermaschine ausschließlich für Änderungsarbeiten, Kürzen oder “Flickereien” benötigt, für den könnte die Merrylock tatsächlich in Frage kommen. Nie allerdings würde ich auf die Idee kommen, mit dieser Maschine einen hochwertigen Stoff aufwändig zu verzieren oder mehr als zwei Nähte damit zu vernähen. Dafür ist die Maschine wohl einfach nicht gemacht, was bei dem Preis auch keine große Überraschung ist.

missionundercover4Morgen geht es weiter bei Johy und ich berichte Euch am Freitag nächste Woche über meine letzte Testmaschine, die vermeintliche Königin unter den Coverlocks, die Baby Lock Coverstitch.

Alle Coverlockmaschinen für diese Testreihe wurden uns zur Verfügung gestellt von der Nähwelt Flach.

Liebste Grüße
Miri

Hier geht es zur Gesamtübersicht der #missionundercover.

MissionUnderCover: Baby Lock Success C4

So – die erste Woche der #missionundercover liegt hinter uns und ich bin wirklich total happy! Ich bin selbst jeden Tag gespannt, was die anderen meiner “Mitstreiterinnen” posten, obwohl wir uns täglich in seeehr ausführlichen WhatsApp-Chats austauschen 🙂 Toll, dass Euch die Testreihe so gefällt! Nun habt Ihr über alle Maschinen bereits mindestens einmal gelesen. Doch jetzt kommt, der für mich zumindest, interessantere Teil: Wie fanden die anderen dieselbe Maschine? Gibt es einen eindeutigen Verlierer oder Gewinner? Eine richtige Überraschung jedenfalls ist für mich die heutige Maschine. Los geht’s!

page1

BABY LOCK SUCCESS COVERSTITCH SC C4

Preis 469 Euro

Gesamteindruck Die Maschine ist kompakt und stabil. Dennoch fühlen sich das Kunststoffgehäuse und die Metallteile irgendwie scharfkantig und für mich damit minderwertig an. Die Maschine hat keinen Freiarm, dafür aber mit 9 cm einen mittelgroßen Durchlass. Das eingravierte Lineal neben der Stichplatte finde ich super. Ich kann nicht sagen warum, aber irgendwie hat die Maschine mich äußerlich nicht so angesprochen…

Handhabung Die Maschine ist schnell eigefädelt, wenn man verstanden hat, wie man die Finger verbiegen muss 🙂 Etwas fummelig ist das Sortieren der Oberfäden in den – nennen wir es mal – Kamm oberhalb der Nadeln, sehr lästig. Außerdem ist die Anleitung nicht sooo der Hit. Ich habs ja eh nicht so mit Anleitungen, aber wenn dann z.B. die Farben in der Beschreibung nicht mit den Farben auf der Maschine übereinstimmen, bin ich mäßig begeistert. Die Geschwindigkeitsregelung ist schwierig, da muss man sich wohl dran gewöhnen, bis man ein Gefühl dafür entwickelt. Läuft sehr ruckelig an und ist dann rasend schnell. Sehr gewöhnungsbedürftig ist es, dass man am Ende einer Naht den Stoff nur mit viel Gewalt aus der Maschine bekommt. Dem Gewebe passiert nichts, aber es fühlt sich falsch an, einen teuren Stoff derart rabiat unter den Nadeln heraus zu reißen.

page2

Stichbild Und jetzt die Überraschung! Das Stichbild ist ausgezeichnet, einwandfrei und überzeugt mich total. Die Maschine läuft solide, auch über mehrere Lagen, wie auf Schienen. Säume umnähen und gerade Nähte zu covern klappt 1a (siehe blauer Saum und Ausschnitt meines Blue Lily Kleids), bei Rundungen wird es (nicht zuletzt wegen der rasenden Stich-Geschwindigkeit) sehr schwer für mich. Da treffe ich die Naht nur noch auf gut Glück, siehe Leo-Stoff. Aber mit etwas Übung wird das sicher besser. Ich hatte mit dieser Maschinen keinen Fehlstich!

Lautstärke lauter als die Janome, aber immernoch leiser als meine Overlock

Zubehör reguläres Zubehör (Pinzette, Schrauber etc.)

Fazit Die Maschine ist sehr preiswert und trägt trotzdem einen großen Namen. Ich habe deshalb keine großartigen Erwartungen gehabt und die wurden im ersten Moment durch das unbefriedigende Äußere bestätigt. Dass das Stichbild und die Stichqualität so gut wären, hätte ich nie erwartet. Dennoch sind die fehlende Geschwindigkeitsregelung und das “komische Gefühl” für mich Argumente genug, mich gegen dieses solide Schnäppchen zu entscheiden. Dann lieber gut 100 Euro mehr in die Janome mit großem Durchlass und sensiblem Pedal investieren – meine Meinung. Wer aber eine Coverlock nur für Saumarbeiten sucht, der ist mit der Baby Lock Success C4 genau richtig!

missionundercover4Morgen geht es weiter bei Veronika und ich berichte nächste Woche über meine Erfahrungen mit der Merrylock. Alle Coverlockmaschinen für diese Testreihe wurden uns zur Verfügung gestellt von der Nähwelt Flach.

Liebste Grüße
Miri

PS: Dem Rest vom Leo-Teil zeige ich Euch am Mittwoch – ein echtes Lieblingsstück ist das mittlerweile.

Hier geht es zur Gesamtübersicht der #missionundercover.

MissionUnderCover: Janome CoverPro Limited Edition

Lange und oft haben wir sie angekündigt und auf Instagram unter demselben Hashtag schon viel gezeigt: Die #missionundercover ist in vollem Gange und wir 6 Blogger berichten den ganzen Monat über unsere (ganz) unterschiedlichen Erfahrungen mit 4 Coverlockmaschinen. Hier findet Ihr immer die tagesaktuelle Gesamtübersicht aller Testberichte. Bevor ich Euch meine erste Testmaschine vorstelle, die CoverPro von Janome in der Limited Edition, zeige ich Euch ein Basic-Shirt, das ich gleich als zweite “Arbeit” mit der Janome gecovert habe, aus einem herrlichen Bio-Jersey von Nosh.

page1


JANOME COVERPRO LIMITED EDITION

Preis 599 Euro

Gesamteindruck Die Maschine ist hochwertig verarbeitet, steht stabil und macht einen ansprechenden Eindruck. Eins fällt sofort auf: der großzügige Durchlass! Eine abolsute Besonderheit unter den Cover-Maschinen und gerade für größere Teile (z.B. Männersweatshirt oder Hosen) sicher eine super Erleichterung. Die Maschine verfügt außerdem über einen Freiarm, ein weiteres Plus, haben andere nicht.

page3

Handhabung Ich gehöre auch zu den Menschen, die eine Anleitung erst dann in die Hand nehmen, wenn es gar nicht mehr anders geht. In der Generation Apple ist der Anspruch einfach, das alles “intuitiv” sein muss. Und das erfüllt die Janome. Sie ist sehr einfach und schnell eingefädelt, noch viel schneller, als die Ovi (und da bin ich ja nun wirlich geübt). Bemerkenswert ist auch, dass sich die Nähgeschwindigkeit über das Pedal sehr gut “dosieren” lässt, wie ich es auch von meinen anderen Nähmaschinen kenne. Ich hebe das so hervor, weil die anderen Cover-Maschinen eher nur eine Geschwindigkeit (nämlich “schnell”) hatten, und da gerade am Anfang einiges schief geht.

Stichbild Grundsätzlich super! Richtig toll ist die Übersicht der Spannungseinstellungen zu den unterschiedlichen Stichen, die direkt an der Maschine angebracht ist. Abgebildet sind alle Coverstiche (mit 1, 2 und 3 Nadeln) für dünne und dickere Materialien. Ich habe verschiedene getestet und die Angaben haben immer gepasst. Leider habe ich mit der Janome die mit Abstand meisten Fehlstiche gehabt. Das ist mit den anderen Maschinen teilweise auch passiert, aber da hatte es immer einen Grund (z.B. eine dicke Naht oder einen zu dünnen Stoff), aber bei der Janome ist mitten auf der Strecke einfach ein Stich ausgelassen worden, auf dem Foto des Ausschnittes sieht man das ganz gut. Die verhunzte Naht am grauen Shirt zeigt, was passiert, wenn man eine Naht beginnt, ohne eine “Hebamme” und zudem noch einen dünnen fasrigen Sweat covert (als allererstes Coverprojekt nicht zu empfehlen). Weiter unten zeige ich Euch, was eine Hebamme ist.

page2

Lautstärke Wahnsinnig leise!

Zubehör Neben regulärem Zubehör wie Pinzette & Co sind bei der Limited Edition noch drei extra Nähfüsse und eine DVD dabei.

Fazit Bei der Janome stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Es war die erste Maschine, die ich getestet habe, vielleicht würde ich noch besser mit ihr zurechtkommen, wenn ich sie jetzt hätte, wo ich ein paar Wochen Cover-Erfahrung sammeln durfte. Der große Durchlass ist einfach super und die regelbare Geschwindigkeit gerade bei kleineren Dingen (z.B. Kinderärmel) etc. super. Trotzdem ist es ärgerlich, wenn dann aus unerfindlichen Gründen ein Fehlstich aus der Maschine purzelt, den man ja auch erst am Ende der Naht bemerkt, da die Covernaht auf der Unterseite des Stoffes gebildet wird. Wenn es aber nur ein einziger Aussetzer ist (und so war es meistens), kann man das gut von Hand kaschieren. Daher überwiegen für mich die Vorteile und ich würde die Maschine als Einsteigermodell empfehlen.

ANFÄNGERTIPPS

Die Hebamme ist ein Stück aus doppellagigem Stoff, auf dem man (mittendrin!) eine offene Naht beginnt und dann die “eigentliche” Naht nachschiebt. So “frisst” die Maschinen nicht den Stoffrand und die Fäden können einfach abgeschnitten werden. Die Hebamme hilft auch gut, wenn man über dicke Nähte muss, das zeige ich Euch bei einem der anderen Testberichte.

page4

Abschließen könnte man die Naht auch mit der Hebamme. Alternativ zieht man die Oberfäden mit einem Schrauber o.ä. nach vorne, scheidet sie dann ab und zieht das Stück Stoff mit einem Ruck zur Seite, schneidet dann noch den Unterfaden ab. Dabei werden die Fäden automatisch auf die Vorderseite des Stoffes gezogen und man muss nur noch den Unterfaden vernähen.

missionundercover4Danke, wenn Ihr bis zum Ende gelesen habt! Morgen geht es weiter bei Johy und ich berichte am Montag über meine Erfahrungen mit der Baby Lock Success C4. Alle Coverlockmaschinen für diese Testreihe wurden uns zur Verfügung gestellt von der Nähwelt Flach.

Liebste Grüße
Miri

PS: Danke Änni, für das tolle Logo!

Verlinkt RUMS
Stoff Blockstreifen (Nosh via Stoffbüro)
Schnitt Michi (Schnittgeflüster)

Lieblingsshirt meets #missionundercover

Es geht looos! Nachdem wir den ganzen Februar über getestet, gestöhnt, gejubelt, gestaunt, gehofft und gebangt haben, ist es nun so weit: Am Montag startet die #missionundercover! Änni (aennisews), Danie (prülla), Doro (prinzenreich), Johy (johysbuntewelt), Veronika (Tag für Ideen) und ich durften – auf der Suche nach Mrs. Right – vier Coverlockmaschinen testen. Die Nähwelt Flach hat uns für diese Aktion freundlicherweise folgende vier Modelle zur Verfügung gestellt: Merrylock, Baby Lock SC C4, Janome Cover Pro 1000 CPX und die Baby Lock Cover Stitch. Den ganzen März über wird jeden Tag eine andere von uns über ihre Erfahrungen mit den Maschinen berichten, vielleicht auch Werke zeigen. Los geht es am Montag bei Veronika. Eine Übersicht zur ganzen #missionundercover findet Ihr dann ab Montag im Reiter oben.

SONY DSC

Lasst Euch eins gesagt sein: Wir sind alle mit einem ganz klaren Favoriten in diese Testreihe gegangen und es ist sehr sehr spannend gewesen zu erkennen, dass jeder anders mit den verschiedenen Maschinen zurecht kommt. Wir haben unsere Erfahrungen untereinander ausgetauscht und uns Tipps gegeben und so ein Test über einen längeren Zeitraum ist schon etwas ganz anderes, als mal kurz im Laden “anzunähen”. Bei manchen Maschinen war das Urteil recht schnell klar, aber das Spannende an unserer Testreihe ist einfach, dass wir jeweils ein und dieselbe Maschine hatten und alles dadurch viel vergleichbarer wird.

page1

Noch kurz zu meinem Pulli: Ein absolutes Lieblingsstück! Eine Bethouia (nach dem Freebook von Elle Puls) aus Sweat, mit Rollsäumen und einem Aufdruck, dem ich glaube ich nichts hinzufügen muss 🙂 Gecovert habe ich diese Nähte mit der Janome. Mein Testbericht dazu folgt in der kommenden Woche.

page2

Wir freuen uns alle sehr auf Eure Kommentare, Fragen und Gedanken rund um unsere Aktion!

Liebste Grüße
Miri

Verlinkt RUMS, Nähfrosch, Lieblingsstück4me
Stoff Sommersweat (Stoff + Stil)
Schnitt Bethouia (Elle Puls)

Ende vom Winterschlaf mit 7 Fakten

Huhu – da in ich wieder! Ob man mich vermisst hat, keine Ahnung, aber dank des täglichen Instagram-Geklüngels, ist meine (eher unfreiwillige) Blogpause ertragbar gewesen – für mich zumindest. Ich hoffe, Ihr habt die Wochen vor Weihnachten und die Feiertage unbeschadet überstanden? Hier sind nun endich (!) wieder alle gesund und so langsam kehrt Ruhe ein. Zeit zum Nähen und Zeit zum Bloggen sind ja immer rar und nun endlich wieder in Sichtweite.

Jasmin von Jeder kann nähen hat mich getaggt, um 7 Fakten über mich zu erfahren. Ich lese so etwas ja auch immer sehr gerne und habe natürlich auch ein paar wahllose Dinge überlegt, die mich so ausmachen…

1.) Ich nähe supergerne Probe. Aber irgendwie passt es zeitlich immer genau dann nicht rein, wenn ein Probenähen ansteht, egal, ich sage trotzdem zu, fluche und stehe unter Strom und mein Mann schüttelt wieder nur den Kopf, weil er nicht versteht, warum ich mir zusätzlich zu Arbeit, Kindern und Co noch den Stress gebe… Aber es macht doch sooo Spaß – you know what I mean, oder?

2.) Ich könnte tage- oder wochenlang auf Salziges bzw. Deftiges verzichten. Ich gehöre zu den “süßen” Menschen. Pfannkuchen, Milchreis oder Kaiserschmarrn sind für mich vollwertige Gerichte, zum Frühstück gibt es nur Müsli, Marmelade oder Schokocreme und abends immer Schokolade. Mittagessen kann ich auch gut mal durch Kuchen ersetzen…

3.) Ich habe einen Ordnungsfimmel und kann mich (leider) auch nur entspannen, wenn es aufgeräumt ist. Ich weiß, mit zwei kleinen Kindern keine allzu gute Ausgangssituation.

4.) Komischerweise greift dieser Ordnungsfimmel nicht in meinem Auto. Das sieht nämlich ein bißchen nach Müllhalde aus. Jetzt ist’s raus 🙁

5.) Ich bin ein sehr sehr ungeduldiger Mensch. Und wenn ich etwas möchte, muss es sofort sein. Schlimm, besonders seitdem es Onlineshopping gibt…

6.) Ich liebe Thailand und würde gerne jedes Jahr mehrere Wochen dort verbringen. Der Mann ist von der Idee eines Langstreckenflugs mit den Kids allerdings alles andere als begeistert. Erfahrungswerte??

7.) Ich bin erst einmal im Leben richtig Ski gefahren, fühle mich aber wie eine ganz große Wintersportlerin 🙂

So – beim nächsten Post gibts wieder Bilder und Genähtes! Und nun würde ich Änni, Metterlink und Sternbien einladen, uns 7 witzige Fakten über Euch zu verraten. Macht Ihr mit?

Liebste Grüße
Miri

Nähphilosophie: Und welcher Nähtyp bist Du?

Letzte Woche hat die liebe Monika von schneidernmeistern in einem “Interview” bei metterlink ein bißchen aus dem, Achtung Wortwitz, Nähkästchen geplaudert. Das war überhaupt eine ganz interessante und sehr lesenswerte Aktion von metterlink (einfach mal anklicken, wenn nicht bekannt, darauf noch näher einzugehen, würde den Rahmen des Posts vermutlich sprengen…). Monika gehört tatsächlich zu jenen, die das Nähen und Schneidern von der Pike auf als echten Beruf gelernt haben und sie hat in diesem Gespräch verschiedene Nähtypen unterschieden. Das habe ich erst einfach nur interessiert gelesen. Später am Tag habe ich mich dabei ertappt, wie ich in Gedanken immer wieder darauf zurück gekommen bin…

Ja, soweit ist es wohl gekommen. Mittlerweile verbringe ich die wirklich wenig freie Zeit, die einem mit zwei kleine Kids, Haushalt, Familie und Freunden (und bald wieder Hauptberuf, wahhhh!) so bleibt, nicht nur nahezu komplett mit Nähen, Zuschneiden, Stoffbestellen, Stoffwaschen oder Schnittmusterkleben – nein, das reicht offensichtlich nicht! Während des Autofahrens ertappe ich mich beim Kombinieren von Stoffen, beim Ändern von Schnittmustern oder eben beim Philosophieren über Nähtypen 🙂

Für alle, die bis hierher gelesen haben: Ja, heute gibt es nur Worte, keine Bilder, keine Werke, nur Nähphilosophie und kreative Denkergüsse. Könnnte sein, dass es ein längerer Post wird, ich muss mich erstmal sortieren.

Ok, Nähtypen. Monika unterscheidet Hobbynäher in ihren Kursen in drei Gruppen. In welche würde ich da wohl gehören? Hmm, mittlerweile wohl in die erste, vielleicht auch ein bißchen in die dritte – da treffen dann womöglich Fremd- und Eigenbild aufeinander 🙂 Wie gerne würde ich auch sagen, dass ich schon seit meiner Kindheit nähe. Ist aber leider nicht so. Aber mal ehrlich, vor einem Jahr, als ich noch abseits des “Nähzirkus” war, habe ich gar nichts davon mitbekommen. Nur wenn man sich damit beschäftigt, erkennt man, dass es da gerade eine große Welle gibt. Ich bilde mir ja ein, dass es mir vielleicht ein bißchen im Blut liegt, schließlich war meine Oma Schneiderin und nach ihrem Tod habe ich darauf bestanden, ihre Nähmaschine zu bekommen, weil ich mir sicher war, dass ich eines Tages das Nähen lernen würde (ha, ich habe Recht behalten!).

Mittlerweile bin ich mir ganz sicher, dass das Nähen für mich keine vorübergehende Erscheinung ist, dafür ist einfach schon viel zu viel mit mir passiert, das verändert einen irgendwie – versteht Ihr, was ich meine? Am erstaunlichsten finde ich eigentlich, was sich da für eine Community bildet, wie sich Gruppen formen, die ähnlich ticken, die auf wirklich hohem Niveau arbeiten, schreiben, fotografieren. Da herrscht in meinem privaten Umfeld totales Unverständnis. Zum einen ist es für Aussenstehende schwierig nachzuvollziehen, woher die Zeit für die ganze Näherei kommt (ganz ehrlich, ich habe auch keine Ahnung, aber ohne TV lebt es sich auch sehr gut), aber dass ich dann auch noch einen Blog schreiben muss, das ist glaub ich komplett nicht nachvollziehbar. Gut, dass nur diejenigen, die sich selbst in diesem Orbit befinden, Bescheid darüber wissen, wieviel Zeit darüberhinaus noch für Instagram, Blogrunden bei den anderen Mitsstreitern und Stoff-/ Schnittsurfen draufgeht 🙂

Was für ein Nähtyp bin ich also? So ganz kann ich die Frage nicht beantworten… Einer mit ganz viel Leidenschaft. Einer, der sich selbst immer neu herausfordert, keine Angst hat, mit jedem Stück etwas dazulernen will, immer was Eigenes verwirklichen will und dabei den Spaß nie aus den Augen verliert. Einer, der oft Fehler macht, diese aber sehr gekonnt überspielt *hehe*. Einer, der mit zunehmender Erfahrung immer mehr mit Baumwolle, Viskose und Chiffon arbeiten möchte, und am liebsten nur noch für sich selbst nähen würde. Einer, der kurzfristig über die Eröffnung eines eigenen Stoffladens nachgedacht hat, mit angeschlossenem Café, dann aber Angst hatte, das ihm dadurch die Leidenschaft abhanden kommen könnte. Einer, der im wahren Leben nur eine Nähfreundin hat, sich in der virtuellen Welt aber beschenkt fühlt, durch viele liebgewonnene Gleichgesinnte.

So – ich merke, dass ich melancholisch werde. Zeit aufzuhören und die restlichen Lebkuchen zu essen. Sollte tatsächlich jemand bis hierher gelesen habe, dann danke ich aufs herzlichste und freue mich über Deine Meinung oder Gedanken dazu.

Welcher Nähtyp bist Du? Ich bin so gespannt, ob nur ich so ticke…

Liebste Grüße
Miri

PS: Ich verabschiede mich ab morgen für ein gaaanz langes Wochenende in den Kurzurlaub nach Südtirol. Habt ein schönes FeiertagsWE. Nächste Woche bin ich dann wieder kreativ im handwerklichen Sinn 🙂

Verlinkt bei Creadienstag

Meine Blogbilanz: I’m sew (effing) happy! |Ebook-Verlosung

Ihr Lieben, heute möchte ich einmal Danke sagen! Danke für Eure lieben Kommentare, Eure Likes, Eure Nachrichten – ob hier, auf Facebook oder Instagram. Gestern habe ich den 100. lieben Follower bei Instagram begrüßt und ich freue mich immernoch so. Anfang des Jahres habe ich noch keine Ahnung gehabt wie das eigentlich funktioniert und jetzt bin ich schwerstabhängig 🙂 Manch einer mag denken, 100, ja und? Ich bin total glücklich, denn das sind bis auf 5 private Kontakte wirklich ausschließlich Menschen aus der DIY-Szene, die ich, dank Instagram, kennenlernen durfte. Genial!

I'm sew happy

Auch auf Facebook bahnt sich eine runde Zahl an: Knapp 250 Menschen gefällt meine Seite, yay! Vor rund neun Monaten machte ich die ersten Nähversuche, Ende März startete ich, aus Spaß an der Freude, den Blog und heute besuchen an “normalen” Tagen rund 2.500 meine Seite, an Dienstagen oder Donnerstagen über 7.000… Na klar haben andere Blogs ganz andere Zahlen, aber für mich ist das so viel mehr, als ich mir in meinen kühnten Träumen je ausgemalt hätte. Ich bin sowas von geflasht, nach wie vor, und freue mich, dass immerhin 0,1% meiner Besucher einen Kommentar hinterlässt 🙂 Denn das ist das Schönste für einen Blogger, sind wir mal ehrlich! Einfach toll, dass man auf diese Weise Menschen kennenlernt, die man richtig lieb gewinnt, und man weiß, dass man sich im “echten” Leben eher nie über den Weg gelaufen wäre. Und einfach toll zu sehen, wie kreativ unser Land ist, welche Talente in uns allen schlummern…!

Ja, ich bin Kommunikationsprofi, und ja, Evaluation und Rückmeldung sind wichtig für mich, aber hier auf meinem Blog geht es mir eigentlich nur um eins: meine Lust am genialsten Hobby der Welt zu zeigen und anzustecken!

So, genug gelabert: Ich sage DANKE und darf ein Ebook nach Wahl von meinem lieben Fussellinchen verlosen! Na?!! Toll, oder? Und für alle anderen folgender Tipp: Mein süßes Wendebeanie auf den Bildern ist das aktuelle Freebook von Fussellinchen, schnell hier entlang!

fussellinchen-gutschein

Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel:

Wie könnt Ihr gewinnen? Ihr folgt mir auf Facebook oder Instagram und hinterlasst mir unter diesem Post einen Kommentar mit einem Tipp, was ich unbedingt noch nähen muss 🙂 Meine Kids werden Glücksfee spielen dürfen.

– Den Gewinner verkünde ich auf dem Blog und Facebook. Mit der Teilnahme stimmst Du zu, dass ich Deinen Namen im Gewinnfall veröffentlichen darf. Bitte eine Emailadresse oder anderen Kontakt hinterlassen.
– Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
– Das Gewinnspiel startet ab sofort und dauert bis Freitag, 19. September 2014, 23.59 Uhr.
Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre.

Liebste Grüße & viel Erfolg
Miri

Verlinkt bei Freutag

Liebster Award: Heute gehts ans Eingemachte

Schon öfters habe ich bei verschiedenen Bloggern über den “Liebster Award” gelesen, und jetzt wurde ich von Stilmom dafür nominiert. Der Liebster Award vernetzt neue Blogger untereinander und macht sie ein wenig bekannter.
liebster-award
Und so funktionierts:
1. Verlinkt die Person, die Euch nominiert hat.
2. Beantwortet die 11 Fragen, die die Person Euch gestellt hat.
3. Sucht Euch 5 Blogger und nominiert sie.
4. Überlegt Euch selbst 11 Fragen für Eure 5 Nominierten.

Stilmom hat mir folgende Fragen gestellt:

1. Was gefällt dir am bloggen am Besten?
In Kürze: Formlos, authentisch Ideen, Gedanken, Wissen zu teilen. Ausführlich: hier

2. Über welche Themen schreibst du am Liebsten?
Nähen und was es mit mir anstellt 🙂

3. Welches ist dein Lieblingscocktail?
Mohito, hmmmm…

4. Wo gehst du am Liebsten shoppen?
Vor den Kindern: kleine Läden, bummeln ohne Ziel und Zweck, stundenlang. Nach den Kindern: online auf der Couch

5. Treibst du Sport? Wenn ja, welche Sportart?
Ist es Sport ca. 8,5 kg Kind stundenlang hoch- und runter, hin- und her zu tragen? Dann ja! Im Herzen bin ich noch passionierte Läuferin und hoffe, eines Tages wieder regelmäßig dazu zu kommen

6. Welches ist deine beste Charaktereigenschaft?
Geduld

7. Was wünscht du dir für dieses Jahr?
Ideen und Zeit, um kreativ zu sein

8. Wenn du die Chance hättest an jedem Ort der Welt zu leben, wo wäre das?
Barcelona – aber nur, wenn Familie und Freunde dabei sind

9. Was war das aufregenste was du je erlebt hast?
Eine Überfahrt auf einem Fischkutter zwischen Ko Samui und Ko Pangan. Es war sehr stürmisch, Gewitter und die Wellen meterhoch. Ich war mir sicher, dass ich den Trip nicht überlebe.

10. Kannst du besser kochen oder besser backen?
Beides:-)

11. Ohne welche Dinge kannst du nicht leben?
Nutella

Ich finde es schwer zu sagen, das sind neue oder kleine Blogs und will das auch gar nicht beurteilen. Ich habe mich für fünf Blogs entschieden, die ich erst kürzlich entdeckt habe und meiner Meinung nach einfach lesenswert sind. Ich nominiere nun folgende Blogs:

1. Allein mein… Genähte Freude
2. Jeder kann nähen
3. kleine kleinigkeiten
4. linnns lädle
5. ohfamoos

Und das sind meine Fragen an Euch:

1. Wie startest Du in den Tag?
2. Was hast Du immer in Deiner Handtasche?
3. Du bekommst 1.000 Euro und musst sie sofort online vershopppen. Wofür?
4. Wann bloggst Du am liebsten?
5. Dein Lieblingsessen?
6. Wo lässt Du Dich am liebsten inspirieren?
7. Dein liebster Urlaubsort?
8. Dein unverzichtbarstes Handarbeitstool?
9. Was hast Du gerade an?
10. Was macht Dich glücklich?
11. Filmempfehlung?

Viel Spaß beim Lesen und dabei, weitere tolle DIY-Blogs kennenzulernen!

Liebste Grüße
Miri